Zitter Zitter Angst… D I S A V O W…

Zugegeben, ich hatte ja 2 Jahre Blogpause eingelegt und hatte aus verschiedenen Gründen keine Mauke, hier rumzubloggen, aber nun, wo ich das Blog reaktiviert habe, muß ich auch mal was loswerden, was mir zwischenzeitlich (ich war ja nicht ohne Strom auf den Pitcairn-Inseln) immer mal wieder den querliegenden Furz im Bauch aktivierte…

Google hat also mal wieder ein neues Spielzeug erfunden, um die SEOs dieser Welt zu verunsichern. Sein unheilvoller Name: DISAVOW.
Angeblich soll Deine (ja DEINE und auch DEINE) Seite völlig wertlos werden, wenn ein anderer Dich bei Google “disavowed” – so der Grundtenor zitternder Hobby-Webmaster.

In Fact – “disavow” bedeutet, das Google Webmastern, die es mit dem Linkbuilding ein “wenig” übertrieben haben, die Möglichkeit bietet, entsprechende Schrottlinks zu entwerten, falls man sie nicht anderweitig loswerden kann. Dazu reicht man bei Google die URL ein, von wo der Schrottlink auf die eigene Seite gesetzt wurde und diese böse URL wird dann aus dem Index gekegelt oder penaltiert oder dem Domaininhaber die Hände abgehackt….

Nun… da wäre es aber ein bischen zu einfach, sich der lästigen Konkurrenz im WWW zu entledigen, oder? Fix die URL vom Mitbewerber bei Google denunziert, der vielleicht netterweise mal einen Link gesetzt hat (weil man vor Zeiten ein gemeinsames Projekt oder eine sexuelle Beziehung hatte) und wuschschsch… isser wech. Natürlich ist das Unsinn und wird nicht funktionieren, aber sein längerer Zeit durchfegt ein Sturm von Mails das Netz, dass man gefälligst den einen oder anderen Link zu der oder der Seite entfernen soll, sonst würde der DISAVOW über einen hereinbrechen.

Ich hab die Mails auch bekommen. Hier, für dieses Blog. Von Seitenbetreibern, die froh sein sollen, dass ÜBERHAUPT jemand zu ihrem Müll verlinkt…

Freunde der Nacht – so nicht. Ihr kommt hierher, um mittels eines mehr oder weniger sinnvollen Kommentares (die ganz blöden zensier ich ohnehin) einen Link zu Euch zu droppen und ich habe da auch im Wesentlichen nichts dagegen, auch wenn ich mir mit der Freischaltung schon mal länger Zeit lasse (auch mal 2 Jahre…), da ich meine Brötchen offline verdienen muß.
Aber dann angeschissen kommen und unter Androhung sofortigen DISAVOWINGS den selbst gedroppten Link wieder loswerden wollen – das könnt Ihr stecken lassen. Wenn ich schon kaum Zeit finde, Eure Links freizuschalten, werde ich erst recht keine Zeit finden, Euren Unfug auf meine Kosten wieder zu entfernen. Erst Gehirn einschalten, dann kommentieren. Gilt übrigens nicht nur für Links, sondern auch für die begleitenden Kommentare :)

Also wer als nächstes einen Link von hier loswerden möchte – Kasten Bier + 50 Euro Selberschuldgebühr, dann mach ich es vielleicht innerhalb der nächsten 2 Jahre – ansonsten disavowd mich einfach. Wie Ihr seht, gibts hier weder Adsense, noch Zanox noch sonstirgendetwas, was bewirken könnte, das mir Euer Disavowing-Gedrohe NICHT am Allerwertesten vorbeigeht. Have Fun!

Das Perfideste an dem ganzen Quatsch ist aber, dass die SEO-Agenturen, die die Millionen Schrottlinks für gutes Geld platziert haben, nun als neues Geschäftsmodell dieselben wieder entfernen lassen wollen. Für das Geld desselben Kunden und auf Kosten des zugespammten Webmasters oder Bloggers. Solchen Typen kotze ich hiermit symbolisch auf die Schuhe! Schämt Euch!

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das seltsame Mai-PR-Update

Ich möchte nochmal auf das kürzlich stattgefundene PR-Update eingehen und einige Beobachtungen mitteilen.

1. bei fast allen Projekten wurden die Unterseiten so hoch bewertet, wie nie vorher, teilweise höher als die Startseite trotz mageren Inhaltes.
mögliche Folgerung: Die interne Verlinkung hat einen höheren Stellenwert erhalten, verbunden mit einer Relevanzbewertung der Unterseiten zum Homepagethema. Wäre schlecht für Gemischtwaren-Blogs, die Links oder Artikelplätze zu jedem Thema offerieren.

2. Neue Projekte mit nur wenigen Backlinks gingen auf 3 oder 4. Bei mir hat es selbst Satellitenblogs bei blogspot.com geadelt, die nur 3 oder 4 Second-Level-Links haben.
mögliche Folgerung: kann mir keinen Reim drauf machen, Gießkannenprinzip?

3. Aus Lerngründen betreibe ich ein Autoblog (also ein automatisches) bei einem amerikanischen Freehoster. Ebenfalls aus Testgründen habe ich das Ding mit Schrottlinks regelrecht beballert und nur 3 oder 4 brauchbare Links von meinen Satelliten gesetzt. PR blieb bei n/a
Mögliche Folgerung: Google hat die Schrottlinks zwar nicht gewertet, wohl aber registriert und sauer reagiert. Oder b: Google merkt, daß es ein Autoblog ist, daß sich seinen Content zusammenklaut. Oder c: Weil das noch mehr dort machen, ist die ganze Freehost-Domain gebrandmarkt – aber das sollte ja dann mit blogger oder wordpress.com auch so sein.
Fakt ist – das Blog ist nicht aus dem Index geflogen. Zum Ranken war es nie gedacht, es rankt auch nicht – nur unter seiner URL

4. und vielleicht wichtigstes Merkmal: meine Hauptseiten haben Backlinks von amerikanischen Zeitschriftenartikeln bekommen, fette 5er, 6er und 7er – alle dofollow und low OBL (also keine gespammten Artikel) aber themenfremd. Die Auswirkung auf den PR war nicht sichtbar. 3=>3
Mögliche Folgerung: Nicht nur für die SERPs, sondern auch für den PR wird nun die inhaltliche Relevanz der Backlinks herangezogen. Damit hätte Google einen Coup im Kampf gegen den Linkhandel auf PR-Basis gelandet. Die WMT zeigen die Links sehr wohl an, also sind sie bei Big Brother “registriert”.

Ich bin gespannt, ob Ihr weitere ungewöhnliche Beobachtungen gemacht habt.

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Für wie bescheuert haltet ihr eigentlich Google?

Jetzt mal im Ernst… Ich bin ja selber so ein kleiner Hobby-SEO. Aber ich muß mich doch immer wieder sehr wundern, welche Strategien zum besseren Ranking in den SERPs in den einschlägigen Treffpunkten so diskutiert und verkauft werden. Vollkommen egal, ob das nun irgendwelche besonderen Linkpositionen auf einer Seite sind, spezielle Title-Tags, High-PR-Blog-Comments, “themenrelevante” Beiträge in sinnlosen Satellitenblogs und all der andere Voodoo. Das ist doch alles Katzenkacke! – um mal beim Titel meines Blogs zu bleiben. Ich bin Freizeit-SEO und das kann ich mir leisten, weil ich mit meinen Keys lokal auf Platz 1 bin und mit meinem Offline-Unternehmen auch nur lokal Geld verdiene. Die Optimierungsgeschichten mache ich eher aus Neugier und Spaß an der Freude. Aber was für Tricks habe ich als Nicht-Wirklich-Profi alles schon gelesen: Backlinks aus Kommentaren, aus Forenprofilen (Huhu, Angela… Deine Copycats nerven mich mit meinem Motorradforum nur sinnlos), aus Whois-Seiten oder über Linktauschcommunities im weitesten Sinne. Gov-Backlinks aus Suchanfragen und Edu-Backlinks aus verschimmelten Wikis, die keiner mehr pflegt. Satellitenblogs, Artikelverzeichnisse und Webkataloge, die keine Sau benutzt, um etwas zu finden… ganz ehrlich – ich kenne den ganzen Zinnober. Ich spiel auch mal damit rum und hole mir seit neuestem PR7 dofollow-Backlinks aus öffentlichen Zeitschriftenseiten (na, neidisch?), tausche Links und baue Backlinkpyramiden. Auch ein Linkwheel und ein Autoblog hab ich spaßeshalber aufgesetzt, habe Keyword-Domains und sogar noch funktionierende Doorway-Pages. Allerdings ist das für mich eher Zeitvertreib, den eine Frage bleibt:

Wenn *ich* alle diese Kniffe als Freizeit-SEO kenne und ohne Probleme einsetzten kann – Glaubt Ihr SEOs da draußen wirklich, Google kennt das Zeug nicht? Die haben weit mehr Angestellte, die sie einsetzten können, um Beschiß zu entdecken, als ich (ok, ich hab im Moment nur noch eine, aber die macht offline einen Spitzenjob).

Meine Meinung ist: Die lachen sich kaputt über den ganzen Unfug und setzen kurzerhand irgendwo einen Haken. Das einzige Manko mag vielleicht die Größe des WWW sein, so daß manche Strukturen erst spät entdeckt werden. Aber hey – da wo hilfsweise ich auf so lala funktionierende öffentliche Backlinkchecker zugreife, hat Google eigene Datacenter – ich glaube – nein ich bin davon überzeugt – die lachen sich Tod und scheißen uns eins. So isses.

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Linkgeiz 2.0 oder Linktausch kotzt mich an…

Über den Linkgeiz in Deutschland haben ja bereits einige Blogger-Kollegen geschrieben. Ich sag mal so: Natürlich verstehe ich, wenn jemand seine Firmenwebseite nicht für irgendwelche Links zu Pokerspielen oder Stromtarifvergleichen mißbrauchen lassen will – ein Punkt, wo ich mit dem Linkgeiz völlig einverstanden bin – aber wo linkt man dann wild in der Gegend herum, um ein paar ‘a hrefs’ zu fangen? Der Trend geht ja seit einger Zeit zu den sogenannten Linkpyramiden. Das heißt, man hat meinetwegen einen dreistufigen Linkaufbau: ganz oben steht die sogenannte Money-Site. Das muß jetzt nicht zwingend die Webseite sein, die online Geld generiert (z.B. mit Adsense) – obwohl es oft so ist – nein, es kann auch die eigene Firmenseite sein, mit der man offline seine Kohle verdient, indem man Kunden im Real Life damit ködert.

Auf der zweiten Ebene liegen dann oft und gern sogenannte Satellitenseiten, also themenverwandt erstellte Internetseiten, bei denen es nicht zwingend auf die Sichtbarkeit in den SERPs ankommt, sondern, eher darauf, daß sie den mit ihnen verbundenen Moneysites ein wenig Power geben, indem sie auf selbige linken.

Wer möchte, kann unterhalb dieser Ebene noch eine Schicht Seiten einziehen, die weitere Links zu den Satelliten bereitstellt. Da jedoch einen Link, auch ein kostenloser, stets mit zumindest kalkulatorischen Kosten einhergeht, sparen die meisten Pyramiden-Spieler in den untersten Ebenen zurecht mit Qualität. Das heißt, die 2. und 3. Ebene der beschriebenen Linkpyramide wird zumeist mit leicht zu erhaschenden Backlinks befeuert. Seien es Blogkommentare (anstrengend) oder SEO-Tools (easy, nicht immer billig) – auf Seiten dort unten linken im Endeffekt viele, aber schrottige Links hin.

Hier kommt jetzt das Bild mit der Glühbirne: BING! Also hatte ich, der ich ebenfalls bissel Schrott im Portfolio habe, um meine Money-Site mit Linkpower zu versorgen (wer linkt schon freiwillig themenrelevant zu einer Firma…?) die geniale Idee: Suche Dir keine Linkpartner für die Firmenseite, die kriegste eh kaum – Such lieber Linkpartner für die Unterstützungsseiten.

OK, diese Idee ist alt, jeder, der schonmal über ein öffentliches Forum Linkpartner gesucht hat, dürfte bereits erlebt haben, daß man für Links von der eigenen Hauptseite im Gegenzug Links von fremden Satelliten angeboten bekommt. (Schämt Euch, ihr Betrüger-”SEO”s.) Also, wenn andere die Idee schon praktizieren – warum dann nicht ein wenig Fairness einbauen und die Idee relaunchen?. Ergo startete ich folgendes Experiment:

In der Linktauschkategorie eines Webmasterforums bat ich um Linktausch von und zu drittklassigen Linkgeber- und Satellitenpages. Im Grunde ging es mir darum, dem Schrott, der sich bei vielen Webmastern so ansammelt, ein wenig Gewicht bei Tante G zu geben, indem auch mal andere Links darauf zeigen, als Angela-Forenspam oder drittklassige “Nice-Blog”-Kommentare aus der Spam-Software.

WAS FÜR EINE BRUCHLANDUNG…. Linkgeiz 2.0 heißt: Linkgeiz in der 2. Ebene mit 0 Ahnung…

Natürlich gingen kurz nach Veröffentlichung meines Ansinnens die ersten Zuschriften ein. Und natürlich gingen die ersten gleich mal auf Dummenfang und boten mir PR6 oder PR4-Domains mit 0 Backlinks als Tauschplätze an. Haha.. noch konnte ich lachen.

Dann kamen die ersten Listen mit Tauschdomains. So wie ich es in der Anzeige gefordert hatte, waren es nahezu ausnahmslos extrem schrottige Satelliten, teilweise angeschimmelte MFA-Seiten. Erfreut sendete ich meine Liste von Tauschmöglichekeiten:

Klar, 2 neue Freeblogs waren dabei, eines als Autoblog täglich mehrmals neu mit Content versorgt (na und? Ranken Zeitungen etwa nicht, obwohl die News nur einmal herausgegeben werden und jede Zeitung sie verwurstet), doch der Rest waren relativ alte und mittelalte Geschichten, meine älteste URL ist von 1995 und da ist ein Forum drauf projektiert, welches immernoch genutzt wird. Dann noch ein stark frequentiertes Motorradforum (Alter: 12 Jahre) und einige andere Sachen.

Wahhh. Und jetzt krochen die Linkgeizler aus ihren Löchern. Der erste meinte, ich hätte nur Scheißblogs und alles(!) wäre Duplicate Content – ok, das erwähnte Autoblog schon, aber der Rest ist ausnahmslos unique und von mir… was für ein Experte… Der zweite bot mir drei völlig gleich aussehende Baukastenblogs mit unterschiedlichen Überschriften an – super, ich wollte ja Schrott linken – also sendete ich ihm meine Liste. Die Antwort: Er wolle lieber mit hochwertigen (SIC!) Seiten tauschen. OK, denk ich mir, laß es. Und das schrieb ich ihm auch – prompt fing er an zu betteln, doch noch LT zu machen. Nix da. Wenn ich beleidigt werde, dann bleib ich es auch!

Der nächste Kandidat wollte, daß ich auf seiner mistigen Satellitenseite unique Artikel veröffentliche, wo ich dann nen Backlink einbauen dürfte – Argh! Junge, ich hab nen Stundensatz von 104 Euro, glaubst Du ich schreibe für ein Mistblog ne halbe Stunde an einem Artikel, um dann auf die nächsten 10 Jahre einen nie indexierten Link zu bekommen…?

Alles in allem haben die meisten (nicht alle!) potentiellen Linkpartner überhaupt nicht kapiert, was die Aktion eigentlich sollte, nämlich die 2. oder 3. Linkebene der eigenen Pyramiden zu stärken. Es half auch nichts, daß ich genau das in die Anzeige geschrieben habe… Selbst bei unwichtigen Satelliten geiern die deutschen Webmaster (und jene, die sich so bezeichnen) nach Pagerank und langen themenrelevanten Artikeln, die man natürlich selber zu schreiben hat. Wozu? Wollt ihr mit Euren Sats die eigenen Moneysites überholen?

Nun, es war ein Versuch – doch er ist gescheitert. Also pingt weiter planlos Eure Satelliten, tragt sie in 100000000-Seiten-Submitter ein oder versucht sie unbedarften Hobbywebmastern als Linkgelegenheit unterzujubeln. Ich hab meine Rückschlüsse mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht gezogen. :]

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blogspot.com –> .de Nachtrag: Der PR ist wieder da

Kurze Randnotiz – nach der Umstellung des blogspot-Systems auf die automatische TLD des aufrufenden Landes, in meinem Falle also nach blogspot.de, ist nun der Pagerank in der Anzeige wieder auf seinen ursprünglichen Wert gegangen. Bei den Unterseiten hat sich noch nichts getan, aber das ist wohl nur eine Zeitfrage.

Natürlich ist der PR völlig Banane (zwei Finger hinter dem Rücken kreuz) – aber für mich selber ist er ne Wertschätzung, daß Google meine Seite wahrgenommen hat.

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Aus blogspot.com wird blogspot.de – Ungefragt!

Die Blog-Plattform blogspot.com hat eine von vielen noch unbemerkte Änderung bei der URL der gehosteten Blogs getätigt.

Um Zensurmaßnahmen in Blogs (schlimm genug!) demnächst auf einzelne Länder beschränken zu können, läuft beim Aufruf eines Blogs mit der gewohnten Adressierung xxxxx.blogspot.com eine automatische Weiterleitung anhand des Standortes der aufrufenden Seite – in unserem Fall steht im Browser wie von Geisterhand: katzenkacke.blogspot.DE.

Was für ein Unsinn – alle eingehenden Links, die auf die bisherige Version .com zeigten sind damit zunächst erstmal für’n Allerwertesten, wir dürfen nun nicht nur bei Null anfangen, sondern müssen die zu sammelnden Backlinks wohl auch noch den eventuellen Aufenthaltsländern potentieller Leser anpassen. Also wenn ich in Österreich gelesen werden will, brauche ich dann paar Links auf xxxxx.blogspot.at, damit die Schweizer auch was lesen können und meine Seite in den SERPs finden, nehmen wir auch noch paar Links auf xxxxx.blogspot.ch und für die deutschprachige Leserschaft in USA versuche ich weiterhin Verlinkungen auf xxxxx.blogspot.com zu bekommen?

Na wenn das mal nicht der Anfang der weiter unten beschrieben Absicht ist, überoptimierte Seiten in Zukunft schlechter ranken zu lassen, schließlich wird viel SEO-Arbeit mit den kostenlosen Freeblogs betrieben…

Tja, was tun jetzt? Neue Links auf die *.de setzen lassen? Bestehende Links auf die *.de umschreiben? Oder alles weiterhin auf die *com? und was ist mit der *.at usw?
Und wie wird die Weiterleitung auf die Länder-TLD bewerkstelligt?

Erreichbar ist die Seite natürlich immer, das ist nicht das Problem. Außer vielleicht in Ländern, wo Katzenkacke nicht erlaubt ist :)))

Übrigens, wenn man /ncr an die *.com-URL anhängt, bekommt man auch in Deutschland die *.com-Version angezeigt. Mal unter uns Pastorentöchtern: Was soll eine Zensur, wenn bald jeder Chinese oder Iraner weiß, wie er durch 3 einfache Buchstaben selbige leicht umgehen kann? Hier zum Test: Katzenkacke als *.com

Siehe auch:

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/google-blogger-domain-umleitung-zensur

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Matt Cutts kündigt Abstrafung überoptimierter Webseiten an.

Google’s “Webspam-Verantwortlicher” Matt Cutts hat angekündigt, überoptimierte Seiten, die offensichtlich nur zum Zweck des besseren Rankings bei mäßigem Inhalt erstellt wurden, in Zukunft mit einer “Penalty” zu belegen, also in den Suchergebnissen nach hinten zu verschieben.
Google reagiert damit (reichlich spät) auf die Tatsache, daß gute Inhalte von wenig SEO-erfahrenen Webmastern gegenüber Spamseiten (Landingpages, MFA, Affili, Spamblogs als Linkgeber usw.), die von SEOs auf gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen optimiert wurden, oft das Nachsehen hatten.

Jeder von uns kennt das Problem, daß oftmals die Hälfte der auf Seite 1 angezeigten Ergebnisse keinen Informationswert für den Suchenden hat.

Die Frage ist allerdings, wie diese Einstufung in gute und schlechte Seiten automatisiert vonstatten gehen soll, ohne Kollateralschäden zu verursachen.

Als Merkmal für überoptimierte Seiten nennt er “zu viele Keywords auf einer Seite” – ok, das läßt sich sicher maschinell nachvollziehen – aber auch zu viele mit anderen Seiten ausgetauschte Links – und das geht mir nicht wirklich ein. Was sind zu viele mit anderen Seiten ausgetauschte Links? Die wirklichen SEO-Manufakturen tauschen doch schon lange nicht mehr reziprok, sondern optimieren mit “one-Way-Links”, während ausgetauschte Links eigentlich eher ein Merkmal organischen Linkaufbaus sind, weil sich befreundete Webmaster schon seit Anbeginn des WWW untereinander verlinken und empfehlen.
Hier hilft wahrscheinlich nur warten und schauen, was passiert, bzw. wie Google seine Ankündigung umsetzt. In wenigen Wochen soll es soweit sein.

Ihr dürft mir trotzdem einen Link geben, ich glaube nicht, daß Katzenkacke! dadurch überoptimiert wird :)))

Hier die Quellen:

http://searchengineland.com/too-much-seo-google%E2%80%99s-working-on-an-%E2%80%9Cover-optimization%E2%80%9D-penalty-for-that-115627

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-koennte-ueberoptimierte-Sites-zurueckstufen-1474281.html

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selfmade PR5 Backlink

In den Tiefen des englischsprachigen WWW bin ich heute morgen über eine Idee gestolpert, wie man sich mit 5 Minuten Arbeit und etwas Geduld einen 5er dofollow BL bauen kann. Es ist eigentlich sehr einfach:

Eine Anmeldung beim Open-Source-Twitter-Mitbewerber identi.ca. Schon beim Anmelden kann man auf der Profilseite seinen Home-Link hinterlegen, der ist dofollow.

Wenn man sich jetzt verschiedene Profile von Mitgliedern anschaut, haben etliche 4er oder 5er PR -> Also folgen wir denen mal eben, besonders denen, die hohen PR haben, aber wenige Follower, denn dann gibts den internen follow-Link von seinem Profil in Dein Profil.

Mach das mit genügend Leuten und mit ein wenig Glück spendet Google beim nächsten Update auch Deinem Profil ein wenig Grünen Balken – und da Dein Profil ja zu Deiner Homepage dofollow verlinkt, haste Dir mal eben einen schönen Link abgestaubt.

Schmanckerl: In Deinem Profil stehen auch Deine letzten Posts – also poste keywordrelevante Beiträge (Ohne eigene Follower interessierts ja auch keinen) und Dein Backlink wird – tadaa: extrarelevant.

Soweit die freie Übersetzung, der englischsprachigen Anleitung. Ich habs jetzt mal ausprobiert und nach dem nächsten PR-Update schreib ich hier im Blog die Auswertung des Experimentes.

Katzenkacke!-Identi.ca-Profil-Link :)

Quelle: http://www.ithinkits.me/seo/create-a-pr5-backlink-in-10-minutes

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Die Jagd nach den EDU-Backlinks

Langsam glaube ich, ich sollte das Blog langsam nicht mehr unter Politikblog führen… Na egal, heute habe ich eine kleine Kostbarkeit aus der Gray-Hat-Ecke. Also zumindest würde ich es dort einstufen. Es geht um die gehypten Backlinks von Webseiten mit den magischen 3 Buchstaben *.edu im Namen. In SEO-Kreisen flüstert man, daß diese Links besonders wertvoll seien, nicht weil sie PR (der ja “offiziell” eh keinen mehr interessiert) vererben, sondern *umschau* *vorbeug* *geheimnisvoll flüster:* TRUST. Wow…

Im Klartext soll es heißen, man glaubt (SEO=Glaube, manchmal Irrglaube), daß Webseiten von Bildungseinrichtungen (nur die bekommen *.edu an die Domain gepappt) von Google einen Vertrauensvorschuß bekommen. Vertrauen darauf, daß nur oberwichtige Informationen auf der Seite stehen. Man munkelt weiterhin, daß dieser *hauch:* TRUST über Links an die verlinkten Seiten weitergegeben wird und diese dann ebenfalls besonders wichtige Informationen beinhalten könnten. Und wir wissen: Wenn Googles Computer denken, daß eine Seite wichtigen Inhalt hat – dann wird sie schön weit vorn angezeigt, falls jemand entsprechenden Inhalt sucht.

Tja, und weil auch Googles Computer dann doch vom Denken noch weit entfernt sind, versucht sich der eine oder andere Webmaster dort als oberwichtig zu präsentieren, indem er sich Links von solchen EDU-Domains besorgt. Der unbedarfte 0815-Webseitenbesitzer läßt sich auch gern mal ein kostenpflichtiges Paket dazu aufschwatzen, ich habe Preise bis 150$ für 3 Links gesehen. Und was noch schlimmer war… Ich habe die 3 Links gesehen! s.u.

Was ist nun daran Grey-Hat-SEO, also Suchmaschinenoptimierung am Rande der Legalität?

Ganz einfach. Wenn Du nicht gerade einen Studenten, Professor oder Admin einer amerikanischen Uni oder eines Colleges kennst, sind Deine Chancen auf einen regulären Backlink niedriger als Null. Wäre ja auch noch schöner, wenn auf der Startseite der Havard-Uni ein Link “Kredite ohne Schufa” stehen würde… Also No Way, dort mit weißer Weste (oder neudeutsch White-Hat) an einen Link zu kommen.

Hacken können wir den Uniwebserver aber auch nicht, das wäre böse, Superblackhat und außerdem im Normalfall unmöglich.

Doch wir haben Hilfe: Wenn Professoren oder Studenten von Webservern keine Ahnung haben, dann setzen die den nach Betriebsanleitung auf, ohne zu wissen, was sie da eigentlich tun. Wenn dann noch Apple ins Spiel kommt, geht gemäß der Apple-Philosophie alles spielend leicht von der Hand. So leicht, daß man doch vor lauter Freude vergißt, das Apfel-Ding nach außen abzudichten. Da werden dann die mitgelieferten Blogs und Wikis kurzerhand von außen nicht nur erreichbar, sondern benutzbar :))) – Deshalb Grey-Hat.

Wir können dort unsere eigenen Inhalte unterbringen, ohne um Erlaubnis zu fragen. Es ist aber auch keiner zum Fragen da und es interessiert auch keinen. Oft sind die Projekte verwaist und keiner kümmert sich mehr drum, es gibt Server, die laufen bereits 4 Jahre, die Studenten sind sicher längst fertig und das kleine Seminarblog läuft vergessen aufm Mini-Mac im Keller des Unirechenzentrums, bis die Festplatte den Weg alles Irdischen geht…

So. Wer sich also seine eigenen EDU-Backlinks bauen will, der muß nicht 150 Dollar bezahlen, sondern BITTE einen Link zu meinem Blog setzen, das wäre ganz lieb.

Hier sind ein paar Adressen, wo ihr selber edu-bloggen könnt. Allerdings solltet ihr resistent gegen Bad Neighbourhood sein, ich bin natürlich nicht der erste, der die Dinger entdeckt (Bis auf eines, hihi, das betrachte ich als Eigentum und lösche alles raus, was ich dort nicht haben will. Das steht aber nicht auf der Liste) – und da sind schon mal Pornobacklinks oder ähnliches Gelumpe mit dabei.

Schön ist, im Gegensatz zu tausenden Kommentaren auf großen Blogs kannst Du beim Apple-System deine eigenen Artikel schreiben und nur Deine Links draufpacken. Nachteil: Jeder kann Dir die Seite löschen oder ändern. Darum nicht für wichtige Projekte nehmen! Und nicht verkaufen – wäre doch schön blöd, wenn Du einen EDU-Link verkaufst und ein gelangweilter Japaner einfach mal die Seite löscht…

So, wie versprochen, hier ein paar Links zum EDU-Bloggen:

Spamblogs

echte *.edu

http://disted.midmich.edu/groups/wag/
http://disted.midmich.edu/groups/bio221summer2008/
http://hopper.macalester.edu/groups/paralleledudev/
http://agnew118.ext.vt.edu/groups/calendar/

*.edu.au

http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10andres2012retextsofthepast/
http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10garniertextsofthepast/
http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10loyola/
http://web1.lakeillawa-h.schools.nsw.edu.au/groups/hscbiology/
http://library.trinity.wa.edu.au/groups/year10history/

*.edu.my

http://wiki.nexus.edu.my/groups/ssc/
http://wiki.nexus.edu.my/groups/year1/

*.edu.tw

http://digileps.biology.nsysu.edu.tw/groups/2ab84/

Nochmal… Jeder kann alles ändern. Manchmal bekommts der Admin auch mit und schließt das Blog. Und wer über ein jungfräuliches Blog stolpert und sich wundert, daß seine Spam-Artikel gleich wieder gelöscht werden, der ist mir auf den Schlips getreten und hat zufällig mein “Privateigentum” entdeckt *ggg

Happy Spamming.

PS: Die Blogs sind von der Hauptdomain entkoppelt, also nix mit EDU-Linkjuice, TRUST oder Pagerank. Wenn ihr so eine Seite gemacht habt, müßt ihr sie selber befeuern, damit sie wirkt – falls sie überhaupt wirkt. Placebos wirken aber auch irgendwie, oder?

Und noch was – wer ein wenig die Augen auf macht, kann anhand der Links bestimmt noch mehr offene Blogs finden. Wie? Mach Hirn an – es ist soooo einfach :)))))

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