Update: Deleted Domain reanimieren

Geduld, Geduld – aber am Ende zeigten die Reaktivierungsmaßnahmen doch eine erste Wirkung.
Das Problem ist nur – es ist nicht nachvollziehbar, welche der Aktionen am Ende dazu führte, dass auch Backlinktest.com weitere Links gefunden hat. Dennoch – es sind nur 4 weitere Links gefunden worden. Ich vermute, dass es das Setzen der Direktlinks am 10./11.07.14 war. – Aus diesem Grund werde ich die verbliebenen Linkgeber auch noch direkt anlinken und in 4 bis 5 Wochen noch einmal das Ergebnis überprüfen.

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Experiment: Deleted Domain reanimieren

Heute gibt es hier ein klitzekleines Experiment mit einer gelöschten Domain, die ich aufgestöbert habe. Ziel ist es, diese Domain wieder marktfähig zu machen (nicht, sie zum Ranken für irgendwelche Keywords zu bringen), da sie nach einer ersten Inaugenscheinnahme schöne Backlinks besitzt.

Zumindest zeigte mir der Backlink-Checker von backlinktest.com, den ich für den schnellen Zwischendurch-Test gern benutze, 6 Links an, von denen einer von zdnet.de gesetzt wurde.

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Der Freizeit-Domainsnapper hört wahrscheinlich an dieser Stelle auf. 6 Backlinks sind ein wenig mager, der Pagerank der linkgebenden Seiten ist auch kein Brüller und die Domain selber hat auch nur einen “Zweier”. (PR ist egal? Ja sicher, aber nicht,wenn du eine Domain verkaufen möchtest… )

Mich machte allerdings der zdnet-Link neugierig. So eine Seite verlinkt nicht mal einfach so, also folgte ich dem angezeigten Link und kam zu einer Story, an die ich mich selbst auch noch recht gut erinnern kann:

2006 kam der Provider ARCOR auf die glamouröse Idee, das teutonische Internet von Schmuddelseiten zu befreien und sperrte kurzerhand die Durchleitung von youporn und Kollegen in seinem Netz. Völlig neu war den Verantwortlichen damals offenbar, dass auf einem Server beim Hoster durchaus mehrere Internetpräsenzen liegen können, die dann kurzerhand mitgesperrt werden (und auch wurden), wenn man die IP des ganzen Servers blockiert.
Dieser Dschihad (jetzt crawlt die NSA endlich katzenkacke) gegen die Unzucht im Netz schlug natürlich Wellen und die URLs der Kolateralschäden wanderten durch die Nachrichten.

Meine Folgerung daraus: Es müssen noch ganz andere Backlinks existieren – wir nehmen einen anderen Checker. Meine Wahl fiel auf ahrefs.com, von dem ich weiß, dass er recht gründlich zu Werke geht. Allerdings ist das Tool kostenpflichtig und bringt im Demo-Modus nur einen Teil der Links ans Tageslicht. Aber was sahen meine trüben Augen?

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Da waren ja richtige Schwergewichte dabei… Hab ich hier einen Rohdiamanten?

Da ich wirklich nur ein Hobby-Domainer bin, kommt eine Bezahlvariante eines Backlink-Checkers nicht in Frage – bleibt also nur eine Möglichkeit: Wir suchen manuell in unser aller Suchmaschine. Und werden fündig.

Zu den Links von zdnet, Spiegel, tomshardware und golem gesellten sich noch heise, winboard und andere Webseiten. Die Freude war groß und die Domain schnell durch mich konnektiert. Denn wenn auch angeblich der Page Rank keine Rolle mehr spielt, ist doch der “Trust” einer Seite eine wichtige (naja, für SEOs) Kenngröße für den Wert einer Seite bzw. Domain. Und dieser “Trust” entsteht, wenn andere Seiten mit ihrerseits viel “Trust” einen Link setzen.

Trust heißt Vertrauen – man meint also, dass Google Seiten nach ihrer Vertrauenswürdigkeit beurteilt und das wiederum Einfluß auf die Position im Suchergebnis nimmt. Und vertrauenswürdig aus Suchmaschinensicht sind die großen und seriösen Webseiten und Newsportale. Sagt man. Glaube ich sogar.

Soweit die Vorgeschichte. Jetzt geht es darum, die Domain wieder marktfähig zu machen, sprich interessant für einen möglichen Käufer.

Es gibt vielerlei Gründe, eine “Gebraucht-Domain” zu erwerben. Sei es der Name, den man schon immer gesucht hat oder eine gewisse Popularität, sei es ein bestimmtes Keyword oder – und den Fall betrachten wir hier, ein bestimmtes Backlinkprofil. Auch bei letzterem gibt es verschiedene Beweggründe: Manche möchten Backlinks zu einem bestimmten Thema, manchen geht es nur um die Anzahl und manchen geht es um den “Trust”. Hier sehe ich meine Zielgruppe.

Was aber, wenn der interessierte Käuer den “falschen” Backlink-Checker nutzt und so wie ich im ersten Anlauf nur einen kleinen Teil der Links angezeigt bekommt, weil die anderen Backlinks irgendwo in den ruhenden Tiefen des WWW vergraben sind? Dann sinkt vielleicht sein Interesse. Darum lautet die Aufgabe, die “Geheimlinks” auch in backlinktest.com wieder sichtbar zu machen, denn diese Seite erfreut sich einer hohen Popularität. Aber wie stellt man das an?

Meine Vermutung ist, dass die entsprechenden Links gefunden werden, wenn die verschiedenen Crawler der Suchanbieter Google, Yahoo, Bing etc. dazu animiert werden, nach langer Zeit mal wieder auf den linkgebenden Seiten vorbeizuschauen. Und wie bringt man sie dorthin? Genau. Durch Links…

Also gilt es, die verschiedenen Seiten aktiv und dofollow anzulinken und zwar von Seiten, die derzeit aktiv gepflegt werden und auf denen die Crawler deshalb des Öfternen nach Neuigkeiten suchen.

Eine andere Möglichkeit ist es, die eigentlich für Blogs vorgesehenen Ping-Dienste zu nutzen, die dann ihrerseits bei den Suchmaschinen Bescheid geben, dass sie mal vorbeischauen sollten.

Eine dritte Möglichkeit zeigte mir ein User im Abakus-Forum, der berichtete, dass die Nutzung eines URL-Verkürzungs-Dienstes die von mir angestrebten Sichbarkeitsergebnisse der Backlinks zeitigte.

An dieser Stelle beginnt das Experiment.

Die Grafik ganz oben zeigt den Sichtbarkeitszustand am heutigen 10.07.2014 auf backlinktest.com

Ziel ist, die angezeigten Links wenigstens auf 20 zu erweitern. 23 verlinkende Domains habe ich insgesamt gefunden.

Zur Vorbereitung suchte ich in der “waybackmachine” nach den früheren Inhalten der Seite und stellte eine kleine index.html ins Netz, damit die wertvollen Backlinks nicht länger ins leere zeigen und dann mache ich mich an die Reanimation:

In erster Instanz nutze ich also Pingdienste, um die schlummernden Backlinks zu wecken.
Ich nutze pingomatic.com und twingly.com, die ich über den Tag verteilt, mit den gefundenen Backlink-Seiten füttere. Dazu die URL-Verkürzer-Veriante und einige Direktverlinkungen, die sich aber über mehrere Tage hinziehen.

Wir halten fest:

10.07.2014 – Pingen von 23 linkgebenden URLs

10.07.2014 – Verkürzen der 23 linkgebenden URLs mittles bit.ly und pingen meines Nutzerprofils

10.07.2014 – Verlinken meines bit.ly-Profiles

10.07.2014 – Setzen von Direktlinks mit ein wenig Kontext (6 von 23)

—-

11.07.2014 – Setzen weiterer 6 Direktlinks auf die Linkgeber, jetzt 12 von 23

——- Wird fortgesetzt ——-

Stay Tuned.

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Hallo, hier ist Inga…
der neue Trend bei Kommentar-Spam

Am Anfang fällt es gar nicht auf… Denn Spam-Kommentare auf dem Blog sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. OK, abgesehen, von den hunderten Müllkommetaren aus Übersee, die mir mein Askimet zuverlässig rausfischt… Nein, der Spammer SEO von heute muß sich schon ein wenig mehr ins Zeug legen, um hier und anderswo einen DoFollow-Backlink zu erhaschen, schließlich gibt es fast kein Blog mehr, wo der Inhaber die Kommentare nicht manuell prüft und freischaltet.

Also muß der fleißige Suchmaschinenoptimierer seine Zeit nun damit verbringen, den Beitrag wenigstens zu überfliegen und sich einen einigermaßen glaubwürdigen Kommentar aus dem Großhirn kratzen. Das kostet Zeit und graue Zellen – und zumindest erstere ist bekanntlich Geld. Ärgerlich also, wenn der blöde Blogger den mühsam zusammengeschleimten Kommentar im Endeffekt dann doch entlarvt und dem Orkus übergibt…

Es gibt aber für alles eine Lösung – und der aktuelle Workaround baut auf Psychologie – die Kommentatoren heißen zwar nicht mehr “Kredit ohne Schufa” und “Viagra for free” – dafür heißen sie jetzt Jasmin, Annika und Kathrinchen…

Jaaaa – welcher pickelige, hornbebrillte und bewegungsunfähige Webmaster kann dazu schon nein sagen… Verirrt sich doch die holde Weiblichkeit auf sein Blog und läßt sich sogar dazu herab, einen lobenden Kommentar unter den Beitrag zu setzen….

…der linkt zwar zu irgendeiner Lottobude, aber hey – wenn man picklig, hornbebrillt und bewegungsunfähig ist, kann man eben nicht alles haben.

Keine Ahnung, ob die Masche wirklich so erfolgreich ist – ich fürchte ja, sonst wäre es ja keine Masche, allerdings reklamiere ich für mich, dass ich bei den Kolleginnen Kommentatorinnen schon aus Prinzip erstens auf die verlinkte Seite und zweitens ins Impressum derselben schaue.

Und wen sehe ich dann dort?

Den Bernd, den Uwe und den Hannes – aus der Traum von Kathrinchen… *schnüff*

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EDU-Backlinks, GOV-Backlinks leichtgemacht

Viele Besucher finden meinen Blog, weil sie in Google auf diesen Beitrag treffen:

Die Jagd nach den EDU-Backlinks

Allerdings ist der Beitrag nun schon ein wenig in die Jahre gekommen, und viele Tips sind inzwischen obsolet. Darum habe heute einmal die PHP-Region im Hirn aktiviert und für Euch ein kleines Script zusammengeschrieben, welches zumindest für den Grey-Hat-Bereich

Backlink via Redirect

eine Menge Arbeit abnimmt. Hinterlegt sind einige .gov- und -edu-Seiten, die über den bei SEOs bekannten Redirect-Trick einen Link zur eigenen Homepage generieren, den man dann nur noch von Google indexieren lassen muß. Soweit, so alt.

Neu (jedenfalls im Moment) ist, dass aus den kursierenden Listen nur jene URLs gewählt wurden, die auch noch funktionieren und – was der eigentliche Witz am Script ist – dass es für Euch einen Block HTML-Code generiert, wo die fertigen Links zum Indexieren einbaufertig für Eure Seite zur Verfügung gestellt werden.

Probiert es aus, HIER gehts zum Backlink-Generator.

Erfahrungsgemäß ist die Sache nicht zwingend in Googles Interesse, also würde ich die Injektortechnik auch nicht unbedingt für die wichtigsten Seiten verwenden. Auch die Wirksamkeit solcher Links ist umstritten, denn wie ich vor Zeiten hier schon schrieb, sind die Google-Mitarbeiter weder mit der Kneifzange auf die Welt gekommen, noch auf der Buttermilch hergeschwommen.

Nichtsdestotrotz ist es allemal ein hübsches Tool für das eine oder andere Experiment :)

Have Fun!

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Meta Tags optimieren

Gastblogger: Sammy Zimmermanns

Erfolgreiche Webprojekte bieten einen besonderen Mix, welcher am Ende den großen Erfolg ausmacht. Neben gut recherchierten Texten, sollte in diesem Zusammenhang auch die Suchmaschinenoptimierung nicht zu vergessen werden. Die Suchposition, die einem die Suchmaschine zuweist, entscheidet über den Erfolg oder Misserfolg einer Webseite. Wer sich nur auf sein Glück verlässt, liefert seine Webseite dem Treiben der anderen Marktteilnehmer aus, und lässt sie letztendlich über den wirtschaftlichen Erfolg seiner Webseite entscheiden. Zum Glück gibt uns das SEO genügend Werkzeuge an die Hand um dem entgegenzusteuern.

Die Rolle der Meta Tags

Es gilt hier die Rolle der Meta Tags besonders hervorzuheben. Lange Zeit galten diese als Oldschool und als nicht mehr wichtig, doch spielen diese im Zusammenspiel mit dem eigenen Suchergebnis eine wichtige Rolle. Es gilt neben der richtigen Länge von Meta Title und Meta Description, auch den passenden Inhalt zu finden. Knackig, auf den Punkt und dabei mit einem passenden Keyword versehen – dies muss heutzutage der Ansatz sein. Genau aus diesem Grunde sind beide Meta Tags zudem überaus entscheidend für den SEO Erfolg einer Webseite im World Wide Web. Die genaue Definitionen der Meta Tags können interessierte hier nachlesen.

Die Suchmaschinenoptimierung als Chance für den Erfolg

Die Suchmaschinenoptimierung (SEO) bietet Webmastern viele Möglichkeiten. Sie sollten neben der Offpage Optimierung (Linkaufbau) auch auf die Meta Description oder Meta Title achten, also Bestandteile, die zur so genannten OnPage Optimierung gehören. Nur wer beide Maßnahmenbereiche ordentlich anwendet erzielt ein optimales Ranking.

Die eigene Webseite durch gute Meta Tags optimieren

Der Erfolg in Suchmaschinen ist eng mit einer gut optimierten Webseite verbunden. Der beste Einstieg dafür ist die OnPage Optimierung, also alle Bereiche, die der Webmaster/ Betreiber direkt selber auf der Webseite beeinflussen kann. Dazu gehört zu jeder Unterseite eine ordentliche Meta Description und Meta Title, denn hiermit werden den einzelnen Suchmaschinen doch sehr wichtige Signale übermittelt, welche auch in den Suchergebnissen, bzw. in der Anzeige zum Tragen kommen. Titel und Beschreibung sollten sich an den gebotenen Content ausrichten und das Versprechen des Suchmaschineneintrages voll einlösen. Dafür hat ein guter SEO Texter genau 56 Zeichen Platz für den Title und bis zu 156 Zeichen inklusive Leerzeichen für die Beschreibung. Zudem sollte der Titel und die Beschreibung Neugier bei Leser wecken und zum klicken auf den Suchmaschineneintrag anregen. Das ist eine hohe Kunst und nicht jeder kann seine Gedanken auf nur 156 Zeichen beschränken und Neugier beim Empfänger auslösen. Da dieser Bereich des SEO immer Wichtiger wird und direkten Einfluss auf den ROI hat, haben sich spezielle SEO Texter, auf das Schreiben dieser sehr wichtigen Meta Daten spezialisiert.

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Sammy Zimmermanns verfasst, der als Freier Journalist und SEO Texter arbeitet. Sie können mit Ihm über oder facebook in Kontakt treten.
 

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Gelüftet: das Geheimnis, ohne Werbung mit Blogs Geld zu verdienen

Ein Süßes Geheimnis von Adolf Hering, 1892, bearbeitetLetzten Monat ging ein Raunen durch das Netz – Die Kollegen der Online-Zeitschrift Internethandel kündigten in einem spannend aufgezogenen Artikel an, eines der bestgehütetsten Geheimnisse zum Geldverdienen für Blogger zu lüften. Andere Blogs reagierten und verbreiteten die Meldung.

Viel besser, als sich die Seiten mit Werbung voll zu kleistern, vergeßt Adsense und Affiliate – nur schreiben und dafür Kohle bekommen – so der erwartungsvolle O-Ton. Kaufen müßte man die aktuelle Ausgabe natürlich, um an den geheimen Tipp zu gelangen :)

Nun, ich habe sie nicht gekauft und mich auf meine Fähigkeiten verlassen, unser aller Suchmaschine zu bedienen. Nach ungefähr 2 Minuten war ich auf der richtigen Spur, und zwar über eine entsprechende Berichterstattung von Inveteq, die so nett waren, auf einen 1958 gegründeten Verein hin zu weisen…

Der Rest war natürlich schnell enthüllt – die geheimnisvolle Geldquelle ist die Verwertungsgesellschaft WORT. Und tatsächlich – man kann sich seine Ergüsse im Internet vergüten lassen, es ist unglaublich, aber wahr.

NUR…. Vor den Geldsegen hat der Herr (und auch die VG WORT) den Fleiß gestellt, mal einfach paar Mille abgreifen, ist nicht drin.

Als Allererstes sollte man ein wenig recherchieren, von welchen Summen wir hier überhaupt reden und wie zukunftssicher die ganze Idee ist. Eine erste Idee dazu liefert der Verteilungsplan der VG WORT, welchen Man hier einsehen kann (pdf). Allerdings reicht so ein Verteilerschlüssel natürlich nicht aus, wenn man nicht weiß, was es am Ende zu verteilen gibt :) Doch nichts ist so geheim, dass es nicht auf Wikipedia zu finden wäre – und hier bekommt die anfängliche Euphorie den ersten Dämpfer. Die Ausschüttungen für Online-Autoren sinken drastisch Jahr für Jahr, während im logischen Umkehrschluß die eingereichten Artikel und Ergüsse steigen. Es gibt eben nur einen einzigen Kuchen zu verteilen und je mehr Esser – desto kleiner die Stückchen:

Zwischen 2009 und 2012 hat sich die Einstiegsvergütung von 20 auf 10 Euro halbiert. Einstiegsvergütung heißt: Mindestens 1500 Zugriffe (unique) auf den Text durch Internetnutzer. OK, das wäre noch zu verschmerzen, auf der anderen Seite hat sich aber auch der “Aufstieg” auf die nächstbessere Vergütungsebene gedehnt. Reichten 2009 noch 3000 Zugriffe auf den Text, um von 20 auf 25 Euro zu kommen und bekam man für 10000 Zugriffe sogar 30 Euro, so sieht das Modell 2014 schon ein wenig ernüchternder aus: Ab 7500 Zugriffen (die muß man erst mal erreichen, so als Hobbyblogger) gibts ganze 13 Euro und erst ab 37500 Zugriffen gibts 18 Euro… (Quelle)

Wie man sieht, sind die Hürden sehr sehr hoch. Einerseits ist das natürlich gut, denn es animiert uns Schreiberlinge, wenn wir denn ein wenig Vergütung für unsere Mühen haben möchten, auch Artikel abzuliefern, die von vielen freiwillig und gern gelesen werden. Zumal eine weitere Hürde des Fleißes die erforderliche Mindestlänge der Texte ist. Andererseits ist es eben ein Modell für Autoren und nicht für Gelegenheitsblogger zum schnellen Kohlescheffeln, auch wenn die eine oder andere reißerische Überschrift das Gegenteil suggeriert (…um die 37500 Hits zu schaffen? *grins)

Neu ist die Möglichkeit übrigens auch nicht, nur zwei Klicks weiter habe ich einen Artikel aus 2011 bei den Kollegen von Selbständig im Netz gefunden, der sich mit dem Thema befaßte.

Alles in allem ist es sicher eine Möglichkeit. Für viele Hobbyblogger allerdings ist eine Monetarisierung über Werbung wahrscheinlich effektiver, weil die Reichweite der Artikel fehlt, der Registrierungsprozeß bei der VG WORT in Teilen offline erfolgen muß, die Texte eine entsprechende Mindestlänge besitzen müssen und Zählmechanismen in den Code der Seite integriert werden sollen.

Allen, die es versuchen möchten wünsche ich viel Erfolg. Da ich nicht nur hier, sondern auch anderswo schreibe, habe ich mich nämlich auch schon angemeldet.
laempel
Ach noch etwas wichtiges… Geld gibts nicht gleich, sondern im Folgejahr – und versteuert werden muß es auch.

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Das Katzenkacke-Blog ist umgezogen…

…wie man unschwer erkennen kann. Bislang bei blogspot.com gehostet, waren mir die Einschränkungen dieser Plattform irgendwann doch zuviel – nämlich heute. Aus diesem Grund habe ich das Blogger-Blog auf ein WordPress mit eigener Domain migriert. Die Anleitung dazu folgt in Kürze auf diesen Seiten, denn die verschiedenen Verfahrensweisen, die im Internet zum Thema zu finden sind, haben eine Stolperfalle – sie beziehen sich auf die alte Admin-Oberfläche von Blogspot. Schaun mer mal, was Tante Google nun mit dem umgezogenen Blog so veranstaltet. Es stellen sich Fragen, wie:

Wird der Linkjuice vererbt? Der PR?
Arbeitet das Plugin zu WordPress tatsächlich, wie ein waschechter 301-Redirect?
Bleibt das Ranking bestehen?
Zählen die bislang auf blogspot eingehenden Links?

In wenigen Wochen wissen wir mehr :)

Natürlich ist der Blog weiterhin DoFollow – Ehrensache.

1. Update: 03.06.14: katzenkacke.blogspot.de rankt nicht mehr auf Seite 1 bzw 2 in den Serps, stattdessen ist die neue Domain mit 2 Treffern auf Seite 2 gerutscht. Keyword: Katzenkacke, weils so schön ist :)

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DoFollow – das Nonplusultra?

Seit der Einführung des NoFollow-Attributes durch Google steht die Webmasterwelt auf dem Kopf. Kämpfte man bislang um Links, um wahrgenommen zu werden, geht es seither zusätzlich darum, möglichst keine vermeintlich wertlosen NoFollow-Links zu erhalten.

Bildquelle: http://www.thoughtmechanics.com/whats-the-big-deal-with-the-nofollow-tag-anyway/

Nun, im Großen und Ganzen reihe ich mich da durchaus mit meinen Webseiten in die Schlange der DoFollow-Verfechter ein. Bei Blogs – wie diesem – ist es mir aber völlig Banane, denn hier möchte ich keine Werbeklicker oder Kunden generieren, sondern Leser meiner aktuellen Ergüsse. Und wo bekomme ich die her? Von Google? Ja, ähm… kaum…
Die meisten Besucher hier kommen von irgendwelchen DoFollow-Listen. Sie kommen nicht, um meine Beiträge zu lesen, sie kommen nicht, um zu diskutieren – sie kommen, um einen Backlink zu droppen. OK, habe ich nichts dagegen, wenn es nicht zu spammy wirkt.

Für Leser – die Zielgruppe, die ich ansprechen möchte, sorgt eine ganz andere Erfindung:

Bildquelle: http://www.pc-zu-hause.de/blogs-mit-commentluv-der-uebersicht/

Blogs mit dieser Technik (ersichtlich am “CommentLuv”-Badge unter dem Kommentareingabefeld) geben nicht nur Deinen Kommentar wieder, sondern widerspiegeln auch einen Deiner letzten Beiträge im eigenen Blog unter dem Comment. Am sinnvollsten wählt man dazu natürlich einen thematisch passenden aus, denn das macht Leser neugierig (hoffentlich :) ) – und ein  solcher Leser ist mir allemal lieber,  als ein anonymer Linkdropper, der im besten Fall auch noch den Namen “Kredite vergleichen” trägt…
Ab sofort kommentiere ich also auch gern auf NoFollow-Blogs, sofern sie CommentLuv einsetzen.
Wobei ich jetzt gar nicht sicher bin, ob CommentLuv automatisch DoFollow generiert…

Was haltet Ihr von der Theorie, dass diese Funktion für Leser viel wichtiger ist, als das Anbieten von DoFollow?

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Webkataloge – Dinosaurier des WWW

Die meisten unter den Lesern werden Webkataloge noch “irgendwie” kennen. Zum einen die Urväter handverlesener Verzeichnisse, wie dmoz.org oder yahoo – die seinerzeit auch tatsächlich noch von Suchenden genutzt wurden, um Informationen im ehemals überschaubaren Internet zu finden. Seit der Erfindung von Google sind diese allerdings obsolet… Und zum Anderen?

Wer benutzt heute noch Webkataloge? Die Antwort ist: So ziemlich niemand. Jedenfalls nicht, um Informationen zu finden… Google findet schließlich alles für uns und was Google nicht findet, gibt es nicht. So nutzen findige Webmaster die Kataloge nur noch, damit Google den Inhalt findet und das klappte eine Weile recht zuverlässig und Katalogbetreiber ließen sich die Listung einer Seite oftmals gut vergüten, bis die Suchmaschinen-Götter auf den Trichter kamen… Die Folge war Wehklagen und Katalogmassensterben und so manche verwaiste Katalog-Leiche treibt heute noch durch das www-Universum. Denn das Betreiben eines Webkataloges kostet Zeit und Engagement – wenn er nicht völlig zur Spamschleuder mutieren soll. Da Zeit bekanntlich Geld ist und Google den meisten Katalogen und ihren Kunden keine gesonderte Beachtung mehr schenkt, lohnt es sich für kommerziell ausgerichtete Katalogbetreiber einfach nicht mehr, Eintragungen zu prüfen, Spam auszusortieren und die wenigen brauchbaren Seiten freizuschalten. Was bleibt, sind die Enthusiasten, die ihre Kataloge um des Kataloges willen am Leben erhalten – eine aussterbende Art.

Eine kleine Übersicht der “letzten Mohikaner”, die auch tatsächlich noch zeitnah gepflegt werden, hat “The DoFollow Blog” in einem Experiment herausgefiltert und auf seinen Seiten veröffentlicht. Doch auch auf dieser Liste sind schon die ersten Streichungen zu sehen, das Katalogsterben geht weiter und irgendwann in naher Zukunft, im Zeitalter responsiver, smartphoneoptimierter und socialmedia-unterstützer Webangebote sind sie dann wirklich nur noch Dinosaurier.

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Katzenkacke hat wieder DoFollow-Kommentare

Ist ja unglaublich… kaum ist man mal für 2 Jahre anderweitig beschäftigt, denkt sich blogspot-Mama Google einen neuen Weg aus, die mühsam auf dofollow gesetzten Kommentare wieder zu entwerten und das nofollow-Attribut erneut in den Quelltext zu mogeln… Ich freue mich natürlich trotzdem, dass in der Zwischenzeit so viele fleißige Spa^^Kommentatoren :) ihren Senf zu meinen Beiträgen gegeben haben. Drum habe ich auch flugs den entrechteten Backlinks wieder das rel=nofollow entzogen.
Mein Dank geht an Viktor, der das Verfahren in seinem Blog beschrieben hat.
Somit ist Katzenkacke! wieder in den erlauchten Kreis der DoFollow-Blogs zurückgekehrt und zeigt Mama Google den gepflegten Stinkefinger.
Bis… ja, bis zum nächsten mal, wenn Google sich ungefragt einmischt…

Ach ja… beim Einfügen von Viktors Script hat der Parser gemault, bis ich in der Zeile
< script type=’text/javascript’>
die Apostrophe gegen Anführungszeichen getauscht habe.

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