BLOGPARADE: Blogs versus Social Media?

Freien Lauf den Gedanken – Katzenkacke startet seine erste Blogparade.

Das Thema ist ein weites, welchen den einen oder anderen vielleicht auch ein wenig umtreibt – wie steht es um die Zukunft und um den Nutzen der Bloggerei in Zeiten von Facebook und Konsorten. Was treibt Euch, beim Blog zu bleiben, was treibt Euch, Euere Gedanken eher in den typischen Social-Media-Kanälen zu verbreiten? Wo läßt sich eher fachsimpeln?
Verkommt Bloggen zum reinen Versuch, Klicks für Werbeprogramme zu erhalten oder zum reinen SEO-Instrument, um Backlinks oder Traffic in ihren verschiedenen Ausprägungen zu verteilen und zu erhalten? Nerven die vielen rosa-glitzerbunten Affiliate-Beauty-”Blogs” oder gehören sie einfach dazu?
Oder habt Ihr noch ganz andere Gedankengänge, die Ihr schon immermal loswerden wolltet, wie es um das Bloggen heute bestellt ist?

Ich freue mich auf Eure Beiträge.

Paradeschluß ist der 10. Juni 2014.

Wer teilgenommen hat, bitte kurzen Kommentar und URL angeben und aus seinem Artikel bitte hier auf den Ursprungsbeitrag verlinken.

Am Ende werde ich eine kleine Zusammenfassung präsentieren und natürlich erhält jeder Mitstreiter einen Link auf seinen Beitrag.

Zu gewinnen gibt es: Nichts. Weil ich vom Bloggen um des Geldes willen persönlich nichts halte. Aber das ist meine Meinung, Eure kann im Zusammenhang  mit der Themenbearbeitung natürlich ein andere sein.

Ich freue mich auf Mitstreiter zur ersten Blogparade bei Katzenkacke!

Euer Marco

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Fatal error: Allowed memory size of 67108864 bytes exhausted

For a solution written in english language see end of this article.

Keine Angst, das ist keine Fehlermeldung, die diesen Blog betrifft. Es ist ein Tipp an jene, die unter 000webhost.com ein kostenloses WordPress-Blog einrichten möchten und mit genau dieser Fehlermeldung konfrontiert werden, sobald sie das eine oder andere Plugin installiert haben. Die Lösung ist einigermaßen einfach.

Vorher noch ein Wort, warum man sich überhaupt mit diesem Hoster rumschlagen sollte:
Die meisten Freeblog-Anbieter, welche WordPress-Installationen erlauben, haben in Ihrer Serverkonfiguration einen Sicherheitsmechanismus aktiv, der bestimmte PlugIns in ihrer Funktionalität einschränkt. Der Kandidat heißt fopen()=off – Falls jemand also wie ich hier beschrieben habe, mit Autoblogging experimentieren möchte, hat er beim Plugin feedwordpress ein Problem. 000webhost hat diese Variable standardmäßig auf on :)

So, aber nun zum eigentlich Problem:
Der Hoster hat kurzerhand den Speicher für PHP-Scripte auf magere 64MB voreingestellt. Das reicht, um ein WordPress gerade so laufen zu lassen, ist aber mitunder schon zu wenig, wenn man nur den LogIn-Screen aufrufen möchte, dann gibts knallhart den Fehler aus der Überschrift.

Die Lösung ist, die im Homeverzeichnis “public-html” liegende .htaccess mit der Eingangszeile

php_value memory_limit 128M

zu verschönern. Schon rennt alles wieder – aber ACHTUNG! In einem amerikanischen Forum habe ich gelesen, dass der Hoster darauf ziemlich sauer reagiert, wenn sich jemand kurzerhand mehr Speicher genehmigt, als geplant. Darum sollte man nach der Arbeit im WordPress-Dashboard alles wieder auf den Ausgangszustand setzen. Um nicht ständig die Codezeile in die .htaccess tippen zu müssen, wenn man an seiner WP-Installation rumwerkelt, kommentieren wir den Befehle kurzerhand mit # aus, wenn wir fertig sind:

# php_value memory_limit 128M

Hoffe, dem einen oder anderen hilfts :)

If you see this error while working with your wordpress installation at 000webhost.com (free accounts only), just change the .htaccess file in your “public html” directory. Add as first line what you see in the first grey box above. Do your admin-work in your wordpress and save. At least, delete the added line in your .htacess file or disable the command using “#” like shown in the secound grey box above. You have to disable this, because other members talked about account deleting by the hoster if kept active. Have fun.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Katzenkacke hat wieder DoFollow-Kommentare

Ist ja unglaublich… kaum ist man mal für 2 Jahre anderweitig beschäftigt, denkt sich blogspot-Mama Google einen neuen Weg aus, die mühsam auf dofollow gesetzten Kommentare wieder zu entwerten und das nofollow-Attribut erneut in den Quelltext zu mogeln… Ich freue mich natürlich trotzdem, dass in der Zwischenzeit so viele fleißige Spa^^Kommentatoren :) ihren Senf zu meinen Beiträgen gegeben haben. Drum habe ich auch flugs den entrechteten Backlinks wieder das rel=nofollow entzogen.
Mein Dank geht an Viktor, der das Verfahren in seinem Blog beschrieben hat.
Somit ist Katzenkacke! wieder in den erlauchten Kreis der DoFollow-Blogs zurückgekehrt und zeigt Mama Google den gepflegten Stinkefinger.
Bis… ja, bis zum nächsten mal, wenn Google sich ungefragt einmischt…

Ach ja… beim Einfügen von Viktors Script hat der Parser gemault, bis ich in der Zeile
< script type=’text/javascript’>
die Apostrophe gegen Anführungszeichen getauscht habe.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Linkgeiz 2.0 oder Linktausch kotzt mich an…

Über den Linkgeiz in Deutschland haben ja bereits einige Blogger-Kollegen geschrieben. Ich sag mal so: Natürlich verstehe ich, wenn jemand seine Firmenwebseite nicht für irgendwelche Links zu Pokerspielen oder Stromtarifvergleichen mißbrauchen lassen will – ein Punkt, wo ich mit dem Linkgeiz völlig einverstanden bin – aber wo linkt man dann wild in der Gegend herum, um ein paar ‘a hrefs’ zu fangen? Der Trend geht ja seit einger Zeit zu den sogenannten Linkpyramiden. Das heißt, man hat meinetwegen einen dreistufigen Linkaufbau: ganz oben steht die sogenannte Money-Site. Das muß jetzt nicht zwingend die Webseite sein, die online Geld generiert (z.B. mit Adsense) – obwohl es oft so ist – nein, es kann auch die eigene Firmenseite sein, mit der man offline seine Kohle verdient, indem man Kunden im Real Life damit ködert.

Auf der zweiten Ebene liegen dann oft und gern sogenannte Satellitenseiten, also themenverwandt erstellte Internetseiten, bei denen es nicht zwingend auf die Sichtbarkeit in den SERPs ankommt, sondern, eher darauf, daß sie den mit ihnen verbundenen Moneysites ein wenig Power geben, indem sie auf selbige linken.

Wer möchte, kann unterhalb dieser Ebene noch eine Schicht Seiten einziehen, die weitere Links zu den Satelliten bereitstellt. Da jedoch einen Link, auch ein kostenloser, stets mit zumindest kalkulatorischen Kosten einhergeht, sparen die meisten Pyramiden-Spieler in den untersten Ebenen zurecht mit Qualität. Das heißt, die 2. und 3. Ebene der beschriebenen Linkpyramide wird zumeist mit leicht zu erhaschenden Backlinks befeuert. Seien es Blogkommentare (anstrengend) oder SEO-Tools (easy, nicht immer billig) – auf Seiten dort unten linken im Endeffekt viele, aber schrottige Links hin.

Hier kommt jetzt das Bild mit der Glühbirne: BING! Also hatte ich, der ich ebenfalls bissel Schrott im Portfolio habe, um meine Money-Site mit Linkpower zu versorgen (wer linkt schon freiwillig themenrelevant zu einer Firma…?) die geniale Idee: Suche Dir keine Linkpartner für die Firmenseite, die kriegste eh kaum – Such lieber Linkpartner für die Unterstützungsseiten.

OK, diese Idee ist alt, jeder, der schonmal über ein öffentliches Forum Linkpartner gesucht hat, dürfte bereits erlebt haben, daß man für Links von der eigenen Hauptseite im Gegenzug Links von fremden Satelliten angeboten bekommt. (Schämt Euch, ihr Betrüger-”SEO”s.) Also, wenn andere die Idee schon praktizieren – warum dann nicht ein wenig Fairness einbauen und die Idee relaunchen?. Ergo startete ich folgendes Experiment:

In der Linktauschkategorie eines Webmasterforums bat ich um Linktausch von und zu drittklassigen Linkgeber- und Satellitenpages. Im Grunde ging es mir darum, dem Schrott, der sich bei vielen Webmastern so ansammelt, ein wenig Gewicht bei Tante G zu geben, indem auch mal andere Links darauf zeigen, als Angela-Forenspam oder drittklassige “Nice-Blog”-Kommentare aus der Spam-Software.

WAS FÜR EINE BRUCHLANDUNG…. Linkgeiz 2.0 heißt: Linkgeiz in der 2. Ebene mit 0 Ahnung…

Natürlich gingen kurz nach Veröffentlichung meines Ansinnens die ersten Zuschriften ein. Und natürlich gingen die ersten gleich mal auf Dummenfang und boten mir PR6 oder PR4-Domains mit 0 Backlinks als Tauschplätze an. Haha.. noch konnte ich lachen.

Dann kamen die ersten Listen mit Tauschdomains. So wie ich es in der Anzeige gefordert hatte, waren es nahezu ausnahmslos extrem schrottige Satelliten, teilweise angeschimmelte MFA-Seiten. Erfreut sendete ich meine Liste von Tauschmöglichekeiten:

Klar, 2 neue Freeblogs waren dabei, eines als Autoblog täglich mehrmals neu mit Content versorgt (na und? Ranken Zeitungen etwa nicht, obwohl die News nur einmal herausgegeben werden und jede Zeitung sie verwurstet), doch der Rest waren relativ alte und mittelalte Geschichten, meine älteste URL ist von 1995 und da ist ein Forum drauf projektiert, welches immernoch genutzt wird. Dann noch ein stark frequentiertes Motorradforum (Alter: 12 Jahre) und einige andere Sachen.

Wahhh. Und jetzt krochen die Linkgeizler aus ihren Löchern. Der erste meinte, ich hätte nur Scheißblogs und alles(!) wäre Duplicate Content – ok, das erwähnte Autoblog schon, aber der Rest ist ausnahmslos unique und von mir… was für ein Experte… Der zweite bot mir drei völlig gleich aussehende Baukastenblogs mit unterschiedlichen Überschriften an – super, ich wollte ja Schrott linken – also sendete ich ihm meine Liste. Die Antwort: Er wolle lieber mit hochwertigen (SIC!) Seiten tauschen. OK, denk ich mir, laß es. Und das schrieb ich ihm auch – prompt fing er an zu betteln, doch noch LT zu machen. Nix da. Wenn ich beleidigt werde, dann bleib ich es auch!

Der nächste Kandidat wollte, daß ich auf seiner mistigen Satellitenseite unique Artikel veröffentliche, wo ich dann nen Backlink einbauen dürfte – Argh! Junge, ich hab nen Stundensatz von 104 Euro, glaubst Du ich schreibe für ein Mistblog ne halbe Stunde an einem Artikel, um dann auf die nächsten 10 Jahre einen nie indexierten Link zu bekommen…?

Alles in allem haben die meisten (nicht alle!) potentiellen Linkpartner überhaupt nicht kapiert, was die Aktion eigentlich sollte, nämlich die 2. oder 3. Linkebene der eigenen Pyramiden zu stärken. Es half auch nichts, daß ich genau das in die Anzeige geschrieben habe… Selbst bei unwichtigen Satelliten geiern die deutschen Webmaster (und jene, die sich so bezeichnen) nach Pagerank und langen themenrelevanten Artikeln, die man natürlich selber zu schreiben hat. Wozu? Wollt ihr mit Euren Sats die eigenen Moneysites überholen?

Nun, es war ein Versuch – doch er ist gescheitert. Also pingt weiter planlos Eure Satelliten, tragt sie in 100000000-Seiten-Submitter ein oder versucht sie unbedarften Hobbywebmastern als Linkgelegenheit unterzujubeln. Ich hab meine Rückschlüsse mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht gezogen. :]

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Linktauschskript linkex.dk – Problem mit Umlauten gelöst.

Viele Webmaster nutzen das frei erhältliche PHP-Script LinkEx, eine zugegeben nicht ganz elegante, aber kostenlose Möglichkeit, seinen Linktausch zu automatisieren.

Ich habe es heute auf einem anderen Blog eingesetzt und stellte mit Entsetzen fest, daß sämliche Umlaute, die zum Beispiel in Linkbeschreibungen vorkommen, mit seltsamen Zeichen maskiert waren. Die Lösung fand ich nach einigem Suchen im zugehörigen Forum, allerdings bezogen auf Sonderbuchstaben aus Osteuropa.

Kurzerhand probiert und auch unsere Ööös und Üüüs werden korrekt dargestellt.

Für jene, die des Englischen nicht mächtig sind, hier eine deutsche Übersetzung:

Nimm die index.php in einen Editor und ersetze jedes htmlentities durch _htmlentities, also kurzerhand einen Unterstrich davor (geht auch jedes andere Zeichen).

Dann suche nach der Wortfolge // {{{ Session hijack check

Darüber fügst Du folgenden Code in Dein Dokument ein:

function _htmlentities($str) {
return htmlentities($str, ENT_COMPAT, ‘UTF-8′);
}

*Wenn Du statt dem Unterstrich _ ein anderes Zeichen benutzt hast, mußt Du das natürlich in dem Codeschnipsel hier auch anpassen.

Speichern hochladen und voila – die Umlaute funktionieren.

Quelle: LinkEx-Forum

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

blogspot.com –> .de Nachtrag: Der PR ist wieder da

Kurze Randnotiz – nach der Umstellung des blogspot-Systems auf die automatische TLD des aufrufenden Landes, in meinem Falle also nach blogspot.de, ist nun der Pagerank in der Anzeige wieder auf seinen ursprünglichen Wert gegangen. Bei den Unterseiten hat sich noch nichts getan, aber das ist wohl nur eine Zeitfrage.

Natürlich ist der PR völlig Banane (zwei Finger hinter dem Rücken kreuz) – aber für mich selber ist er ne Wertschätzung, daß Google meine Seite wahrgenommen hat.

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Aus blogspot.com wird blogspot.de – Ungefragt!

Die Blog-Plattform blogspot.com hat eine von vielen noch unbemerkte Änderung bei der URL der gehosteten Blogs getätigt.

Um Zensurmaßnahmen in Blogs (schlimm genug!) demnächst auf einzelne Länder beschränken zu können, läuft beim Aufruf eines Blogs mit der gewohnten Adressierung xxxxx.blogspot.com eine automatische Weiterleitung anhand des Standortes der aufrufenden Seite – in unserem Fall steht im Browser wie von Geisterhand: katzenkacke.blogspot.DE.

Was für ein Unsinn – alle eingehenden Links, die auf die bisherige Version .com zeigten sind damit zunächst erstmal für’n Allerwertesten, wir dürfen nun nicht nur bei Null anfangen, sondern müssen die zu sammelnden Backlinks wohl auch noch den eventuellen Aufenthaltsländern potentieller Leser anpassen. Also wenn ich in Österreich gelesen werden will, brauche ich dann paar Links auf xxxxx.blogspot.at, damit die Schweizer auch was lesen können und meine Seite in den SERPs finden, nehmen wir auch noch paar Links auf xxxxx.blogspot.ch und für die deutschprachige Leserschaft in USA versuche ich weiterhin Verlinkungen auf xxxxx.blogspot.com zu bekommen?

Na wenn das mal nicht der Anfang der weiter unten beschrieben Absicht ist, überoptimierte Seiten in Zukunft schlechter ranken zu lassen, schließlich wird viel SEO-Arbeit mit den kostenlosen Freeblogs betrieben…

Tja, was tun jetzt? Neue Links auf die *.de setzen lassen? Bestehende Links auf die *.de umschreiben? Oder alles weiterhin auf die *com? und was ist mit der *.at usw?
Und wie wird die Weiterleitung auf die Länder-TLD bewerkstelligt?

Erreichbar ist die Seite natürlich immer, das ist nicht das Problem. Außer vielleicht in Ländern, wo Katzenkacke nicht erlaubt ist :)))

Übrigens, wenn man /ncr an die *.com-URL anhängt, bekommt man auch in Deutschland die *.com-Version angezeigt. Mal unter uns Pastorentöchtern: Was soll eine Zensur, wenn bald jeder Chinese oder Iraner weiß, wie er durch 3 einfache Buchstaben selbige leicht umgehen kann? Hier zum Test: Katzenkacke als *.com

Siehe auch:

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/google-blogger-domain-umleitung-zensur

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Die Jagd nach den EDU-Backlinks

Langsam glaube ich, ich sollte das Blog langsam nicht mehr unter Politikblog führen… Na egal, heute habe ich eine kleine Kostbarkeit aus der Gray-Hat-Ecke. Also zumindest würde ich es dort einstufen. Es geht um die gehypten Backlinks von Webseiten mit den magischen 3 Buchstaben *.edu im Namen. In SEO-Kreisen flüstert man, daß diese Links besonders wertvoll seien, nicht weil sie PR (der ja “offiziell” eh keinen mehr interessiert) vererben, sondern *umschau* *vorbeug* *geheimnisvoll flüster:* TRUST. Wow…

Im Klartext soll es heißen, man glaubt (SEO=Glaube, manchmal Irrglaube), daß Webseiten von Bildungseinrichtungen (nur die bekommen *.edu an die Domain gepappt) von Google einen Vertrauensvorschuß bekommen. Vertrauen darauf, daß nur oberwichtige Informationen auf der Seite stehen. Man munkelt weiterhin, daß dieser *hauch:* TRUST über Links an die verlinkten Seiten weitergegeben wird und diese dann ebenfalls besonders wichtige Informationen beinhalten könnten. Und wir wissen: Wenn Googles Computer denken, daß eine Seite wichtigen Inhalt hat – dann wird sie schön weit vorn angezeigt, falls jemand entsprechenden Inhalt sucht.

Tja, und weil auch Googles Computer dann doch vom Denken noch weit entfernt sind, versucht sich der eine oder andere Webmaster dort als oberwichtig zu präsentieren, indem er sich Links von solchen EDU-Domains besorgt. Der unbedarfte 0815-Webseitenbesitzer läßt sich auch gern mal ein kostenpflichtiges Paket dazu aufschwatzen, ich habe Preise bis 150$ für 3 Links gesehen. Und was noch schlimmer war… Ich habe die 3 Links gesehen! s.u.

Was ist nun daran Grey-Hat-SEO, also Suchmaschinenoptimierung am Rande der Legalität?

Ganz einfach. Wenn Du nicht gerade einen Studenten, Professor oder Admin einer amerikanischen Uni oder eines Colleges kennst, sind Deine Chancen auf einen regulären Backlink niedriger als Null. Wäre ja auch noch schöner, wenn auf der Startseite der Havard-Uni ein Link “Kredite ohne Schufa” stehen würde… Also No Way, dort mit weißer Weste (oder neudeutsch White-Hat) an einen Link zu kommen.

Hacken können wir den Uniwebserver aber auch nicht, das wäre böse, Superblackhat und außerdem im Normalfall unmöglich.

Doch wir haben Hilfe: Wenn Professoren oder Studenten von Webservern keine Ahnung haben, dann setzen die den nach Betriebsanleitung auf, ohne zu wissen, was sie da eigentlich tun. Wenn dann noch Apple ins Spiel kommt, geht gemäß der Apple-Philosophie alles spielend leicht von der Hand. So leicht, daß man doch vor lauter Freude vergißt, das Apfel-Ding nach außen abzudichten. Da werden dann die mitgelieferten Blogs und Wikis kurzerhand von außen nicht nur erreichbar, sondern benutzbar :))) – Deshalb Grey-Hat.

Wir können dort unsere eigenen Inhalte unterbringen, ohne um Erlaubnis zu fragen. Es ist aber auch keiner zum Fragen da und es interessiert auch keinen. Oft sind die Projekte verwaist und keiner kümmert sich mehr drum, es gibt Server, die laufen bereits 4 Jahre, die Studenten sind sicher längst fertig und das kleine Seminarblog läuft vergessen aufm Mini-Mac im Keller des Unirechenzentrums, bis die Festplatte den Weg alles Irdischen geht…

So. Wer sich also seine eigenen EDU-Backlinks bauen will, der muß nicht 150 Dollar bezahlen, sondern BITTE einen Link zu meinem Blog setzen, das wäre ganz lieb.

Hier sind ein paar Adressen, wo ihr selber edu-bloggen könnt. Allerdings solltet ihr resistent gegen Bad Neighbourhood sein, ich bin natürlich nicht der erste, der die Dinger entdeckt (Bis auf eines, hihi, das betrachte ich als Eigentum und lösche alles raus, was ich dort nicht haben will. Das steht aber nicht auf der Liste) – und da sind schon mal Pornobacklinks oder ähnliches Gelumpe mit dabei.

Schön ist, im Gegensatz zu tausenden Kommentaren auf großen Blogs kannst Du beim Apple-System deine eigenen Artikel schreiben und nur Deine Links draufpacken. Nachteil: Jeder kann Dir die Seite löschen oder ändern. Darum nicht für wichtige Projekte nehmen! Und nicht verkaufen – wäre doch schön blöd, wenn Du einen EDU-Link verkaufst und ein gelangweilter Japaner einfach mal die Seite löscht…

So, wie versprochen, hier ein paar Links zum EDU-Bloggen:

Spamblogs

echte *.edu

http://disted.midmich.edu/groups/wag/
http://disted.midmich.edu/groups/bio221summer2008/
http://hopper.macalester.edu/groups/paralleledudev/
http://agnew118.ext.vt.edu/groups/calendar/

*.edu.au

http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10andres2012retextsofthepast/
http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10garniertextsofthepast/
http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10loyola/
http://web1.lakeillawa-h.schools.nsw.edu.au/groups/hscbiology/
http://library.trinity.wa.edu.au/groups/year10history/

*.edu.my

http://wiki.nexus.edu.my/groups/ssc/
http://wiki.nexus.edu.my/groups/year1/

*.edu.tw

http://digileps.biology.nsysu.edu.tw/groups/2ab84/

Nochmal… Jeder kann alles ändern. Manchmal bekommts der Admin auch mit und schließt das Blog. Und wer über ein jungfräuliches Blog stolpert und sich wundert, daß seine Spam-Artikel gleich wieder gelöscht werden, der ist mir auf den Schlips getreten und hat zufällig mein “Privateigentum” entdeckt *ggg

Happy Spamming.

PS: Die Blogs sind von der Hauptdomain entkoppelt, also nix mit EDU-Linkjuice, TRUST oder Pagerank. Wenn ihr so eine Seite gemacht habt, müßt ihr sie selber befeuern, damit sie wirkt – falls sie überhaupt wirkt. Placebos wirken aber auch irgendwie, oder?

Und noch was – wer ein wenig die Augen auf macht, kann anhand der Links bestimmt noch mehr offene Blogs finden. Wie? Mach Hirn an – es ist soooo einfach :)))))

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

Blackhat SEO – Anonym autobloggen mit vollfunktionalem Webspace

Heute begebe ich mich mal auf die dunkle Seite der Macht. Ich bin ja kein Berufs-SEO, das wäre mir viel zu langweilig im täglichen Leben. Aber ich bin auch geizig und damit ich keinen Berufs-SEO engagieren mußte, hab ich in den vergangenen Jahren einiges an Wissen angehäuft, um meine Seiten bei Google vor die der Mitbewerber zu bekommen.

Viele Tricks und Kniffe brauchte ich gar nicht und meine Firmenseiten sind komplett “White-Hat” bearbeitet. Eben mittels der üblichen Verdächtigen, wie Linkaufbau, mal ‘nen Artikel oder separate Keyword-Domains als Landeplätze. Funktioniert bis jetzt hervorragend.

Aber was ist mit dem nebenher aufgesammelten Wissen über die eine oder andere trickreiche Methode, noch das letzte Quentchen Schub für die Webseiten zu generieren, obwohl man damit die Pfade des Kuschel-SEO verläßt? Ich für meinen Teil hab damit weit außerhalb jeder kommerziellen Verwendung einfach einmal herumexperimentiert.

Heute: Autoblogging unerkannt

Autoblogging heiß ja bekanntlich nicht, daß man über Autos bloggt, sondern daß man ein Blog betreibt, welches sich selbst automatisch mit neuem Lesestoff versorgt. Das sorgt für Aktualität (und ggf. für Double Content, aber das ist jetzt mal wurscht) und Google liebt so etwas. Wer also gern bissel Geld verdient, indem die Leser Werbung klicken, der will auch gefunden werden und aktueller Inhalt rankt bei Google nun mal weiter vorn.

Der Satz, daß sich das Blog automatisch mit Inhalt versorgt impliziert natürlich, daß dieser von irgendwem geklaut sein könnte. (Könnte!) Und das ist die Crux der Autoblogs – man sollte sich möglichst nicht erwischen lassen. Also anonym aufsetzen? Ja klar. Es gibt einige Anbieter, wo man sein Blog anonym betreiben kann. Das hier ist auch so einer und prinzipiell läßt sich auch mit blogspot.com autobloggen, aber einfacher ist es doch mit WordPress und seinem FeedWordPress-Plugin, welches sich kurzerhand fremde RSS-Feeds grapscht und als eigene Posts veröffentlicht.

Doof nur, wenn dieses Plugin bei den meisten Anbietern kostenloser WordPress-Installationen nicht funktioniert, weil sie die dafür notwendigen PHP-Funktionen aus Sicherheitsgründen abgestellt haben. Und weil wir ja anonym bleiben wollen, kommt nur so eine kostenlose Version in Frage.

Lange Rede, dünner Sinn: Ich habe einen Anbieter aufgetan, der vollständig anonym Webspace für WordPress zur Verfügung stellt, welcher mit dem Plugin funktioniert. fopen()=On heißt die Zauberformel.

Wer das für eigene Experimente spannend findet, folgt diesem Link und kann sich in wenigen Augenblicken seinen Webspace sichern. Eine anonyme E-Mailadresse sollte man sich aber vorher auch besorgen.

So. Ich sags nochmal und nicht durch die Blume: Contentklau ist illegal und eine Schweinerei, das betrifft auch fremde RSS-Feeds. Dieser Artikel ist für die Bastler gedacht! (Vielleicht könnt ihr ja mit eigenen Feeds oder denen von Freunden autobloggen, das wäre eine legale Anwendung). Wer mit Auto-Blogs an AdSense Klicks verdienen will, fliegt bei Google ganz schnell raus und verliert seinen AdSense-Account auf Lebenszeit. Wer fremde Inhalte ohne Genehmigung weiterverbreitet, (also auch autobloggt), der könnte böse Post vom Rechtsbeistand des Rechteinhabers bekommen. Oder paar auf die Zwölf, wenn sich der Rechteinhaber die Mühe macht, selbst vorbeizukommen. Wenn ihr mit Autoblogging experimentiert, interessiert das niemanden, solange Euer Autoblog geheim ist – also keine URL verbreiten und nicht verlinken oder pingen. Dann mal viel Spaß als Dunkelhut-SEO auf Probe :)

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather

blogspot.com: Kommentare endgültig dofollow setzen

Ich habe das Katzenkacke! – Blog vor 3 Jahren begonnen. Das erste, was mir auffiel war, daß blogspot.com der neue Mode der nofollow-Verlinkung in den Kommentaren gefolgt war. Das zweite, was ich dann tat, war rumzugoogeln (nicht rumzukugeln!), wie ich diesen Unfug abstellen kann.

Den Tip mit dem Entfernen der “rel=’nofollow’”-Tags unter “HTML bearbeiten” in den Blogeinstellungen habe ich alsbald gefunden, beherzigt und weitergegeben. Schwupps – meine Kommentatoren (waren nicht sooo viele) hatten ihre “Follow-Links” als Belohnung fürs Senf dazugeben.

Doch was sehe ich heute?
Werden diese Kommentare doch tatsächlich wieder nofollow angezeigt. Nanu? Also schnell im Kontrollzentrum den Code überprüft – alles wie immer, kein “rel=’nofollow’” zu finden. Tante Google bemüht und erstmal nichts gefunden außer einigen Leidensgenossen. Nur keine Antworten. Irgendwo in den Tiefen des WWW grub ich dann doch noch den entscheidenden Link aus: Den Nofollow-Mist bekomme ich nur weg, wenn ich ein anderes Template für mein Blog benutze. Und zwar keines, das mir blogspot.com im Kontrollzentrum von sich aus anbietet! Zum Glück gibt es das WWW – schon hatte ich ein einigermaßen passendes Teil gefunden. Doch wie hochladen? Geht auch ganz leicht. Zuerst sichern wir das alte XML-File auf den heimischen Rechner:

Dann wird das neue Design, falls gezippt, entpackt und mit dem Vorlagenhochlader auf den Server gebeamt.

Jetzt natürlich wieder im HTML-Code mit zugeschalteten Widgets die rel=’nofollow’s entfernen und fertsch.

Aber HALT! Was haben wir (und vor allem ich!) vergessen bzw. nicht beachtet? Datensicherung!!! – Das neue Kleid fürs Blog beeinflußt weder die Posts noch die Kommentare. Aaaaaber: Zumindest bei mir waren alle Links fort. Auch die Publicons, die so manches Blogverzeichnis verlangt und die einen spezifischen Einbaucode hatten. Alles futsch. O_o…

Hilfe schaffte mir die Cache-Funktion von Google, da war die alte Seite noch abrufbar und ich konnte mir die entsprechenden Link-Codes kurzerhand aus dem Seitenquelltext herauskopieren. Aber soweit muß es ja nicht erst kommen. Also:

DATEN SICHERN, bevor Ihr Hand an das Template setzt.

In diesem Sinne: Frohes DOFOLLOW-Bloggen!

facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedinmailby feather