Hallo, hier ist Inga…
der neue Trend bei Kommentar-Spam

Am Anfang fällt es gar nicht auf… Denn Spam-Kommentare auf dem Blog sind auch nicht mehr das, was sie einmal waren. OK, abgesehen, von den hunderten Müllkommetaren aus Übersee, die mir mein Askimet zuverlässig rausfischt… Nein, der Spammer SEO von heute muß sich schon ein wenig mehr ins Zeug legen, um hier und anderswo einen DoFollow-Backlink zu erhaschen, schließlich gibt es fast kein Blog mehr, wo der Inhaber die Kommentare nicht manuell prüft und freischaltet.

Also muß der fleißige Suchmaschinenoptimierer seine Zeit nun damit verbringen, den Beitrag wenigstens zu überfliegen und sich einen einigermaßen glaubwürdigen Kommentar aus dem Großhirn kratzen. Das kostet Zeit und graue Zellen – und zumindest erstere ist bekanntlich Geld. Ärgerlich also, wenn der blöde Blogger den mühsam zusammengeschleimten Kommentar im Endeffekt dann doch entlarvt und dem Orkus übergibt…

Es gibt aber für alles eine Lösung – und der aktuelle Workaround baut auf Psychologie – die Kommentatoren heißen zwar nicht mehr “Kredit ohne Schufa” und “Viagra for free” – dafür heißen sie jetzt Jasmin, Annika und Kathrinchen…

Jaaaa – welcher pickelige, hornbebrillte und bewegungsunfähige Webmaster kann dazu schon nein sagen… Verirrt sich doch die holde Weiblichkeit auf sein Blog und läßt sich sogar dazu herab, einen lobenden Kommentar unter den Beitrag zu setzen….

…der linkt zwar zu irgendeiner Lottobude, aber hey – wenn man picklig, hornbebrillt und bewegungsunfähig ist, kann man eben nicht alles haben.

Keine Ahnung, ob die Masche wirklich so erfolgreich ist – ich fürchte ja, sonst wäre es ja keine Masche, allerdings reklamiere ich für mich, dass ich bei den Kolleginnen Kommentatorinnen schon aus Prinzip erstens auf die verlinkte Seite und zweitens ins Impressum derselben schaue.

Und wen sehe ich dann dort?

Den Bernd, den Uwe und den Hannes – aus der Traum von Kathrinchen… *schnüff*

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MHD bei Blogparaden?
Beitrag zur Blogparade von perfect-seo.de

Dies ist mein Beitrag zur aktuellen Blogparade von Lothar zum Thema:

Warum müssen Blogparaden ein Verfallsdatum haben?

Einführend für Nichtblogger sei zunächst der Begriff Blogparade aus meinem Verständnis heraus geklärt: Bei einer Blogparade (oder Blogkarneval) stellt ein Blogger ein Thema zur Diskussion, zu welchem weitere Blogger auf ihren eigenen Blogs ihre Meinung niederschreiben. Soweit – so allgemein.

Eingebürgert hat sich die Verfahrensweise, dass der Starter der Parade einen Stichtag setzt, zu dem er/sie die eingereichten Beiträge auswertet und eine kleine Zusammenfassung mit den oft sehr unterschiedlichen Themenbehandlungen der Teilnehmer veröffentlicht, gegebenenfalls mit einem abschließenden Fazit.

Lothar als Ausrichter dieser Blogparade stellt die Verfahrensweise nun keck in Frage und stellt die Überlegung an, wozu Blogparaden eigentlich überhaupt ein Ende-Datum haben müssen und ob es nicht sinnvoll wäre, eine Parade einfach open end mit stets neuen Beitragszugängen interessant und lebendig zu halten.

Nun… bei Seiten mit großem Bekanntheits- und besonders Beliebtheitsgrad mag das durchaus funktionieren und bestimmte Themen können auch nach Ablauf üblicher Paradelaufzeiten noch Scharen von Bloggern zu eigenen Themenbearbeitungen inspirieren. Doch als Regelfall taugt diese Idee nicht wirklich, denn:

  • Blogger sollten zu aktuellen Themen schreiben. Wenige Themen sind tatsächlich Dauerbrenner.
  • Der Paraden-Initiator muß auch die Möglichkeit zur Auswertung seiner Parade bekommen – nur wenige dürften endlos Zeit haben, um ständig die neuesten Beitragseingänge zu sichten und zu verarbeiten. Es wäre nicht schön für Teilnehmer, die sich Gedanken um ein Thema machen, wenn der Initiator sie dann irgendwann ignoriert, weil ihn seine vielleicht vor Jahren ausgeschriebene Blogparade schon gar nicht mehr interessiert.
  • Ich möchte gern die Zusammenfassung der eingereichten Beiträge lesen, besonders bei umfangreichen Paraden, wo der Einzelne nicht nachkommt, die verfaßten Artikel alle zu sichten.
  • Ich möchte gern das Schluß-Statement des Eröffners lesen – nur andere zur Arbeit animieren und selber nix tun, zählt nicht :)
  • am Ende geht es auch darum, mittels Blogparadenteilnahme andere Blogger für den eigenen Blog zu interessieren. Durch Teilnahme an einer hornalten Blogparade wird mir das nicht gelingen, denn die Themenkarawane ist längst weitergezogen und bis auf den Initiator wird kaum jemand (außer den eigenen Bloglesern) darauf aufmerksam werden

Und was spräche FÜR eine Endlos-Parade?

Nichts. Auch große Dauerthemen gliedern sich in aktuelle Schwerpunkte, die ggf. sogar Stoff für mehrere interessante Blogparaden hergeben. – Und die Originalität der Idee einer Endlosparade wird seeehr schnell abgegriffen sein. Erinnert Ihr Euch noch an die One-Million-Pixel-Site? Einer hatte die Idee und gutes Geld verdient – der zweite schon nichtmehr. Und danach wars auch schon völlig out. Also würde ich auf den Neuartigkeitsfaktor einer Open-End-Blogparade nicht setzen.

Mein Fazit, meine Meinung und mein Wunsch: Laßt die Paraden so wie sie sind – mit Ablaufdatum. Wer eine für ihn interessante Blogparade entdeckt, die ausgelaufen ist, kann ja dennoch drüber schreiben und seinen Beitrag als Comment beim Initiator verlinken. Es sei denn, er ist nur auf den schönen In-Content-DoFollow-Link aus – dann wird diese Variante natürlich uninteressant :) – Aber wollen wir nun Leser oder Links? – Das könne glatt die Eingangsfrage zu meiner nächsten, natürlich befristeten, Parade werden…

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Blogs vs. Social Media – Auswertung der Blogparade

Es ist vollbracht – die erste Blogparade des Katzenkacke-Blogs ist beendet und ob der überschaubaren Reichweite meines Blogs freue ich mich sehr, dass es am Ende tatsächlich eine kleine Parade geworden ist.

Den Aufruf zur Parade findet Ihr hier nocheinmal zum Rekapitulieren.

Gefragt war, wie es in Zeiten von Facebook & Co. um die eigentliche Bloggerei bestellt ist, hat sie in Gegenwart ausufernder und immer neuer Social-Media-Kanäle eine Zukunft? Wo warten die Leser der Posts, Tweets und Abhandlungen? Das Thema liefert, wenn man darüber nachdenkt, eigentlich Stoff für ein Buch – aber da ich schon beim Bloggen unter Schreibblockaden leide, fange ich so etwas lieber gar nicht erst an.

Relative Einigkeit stellte sich bei den Mitstreitern der Parade sehr schnell ein, wenn es darum ging, das Blog gegenüber dem Social-Media-Kanal zu verorten, kurz zusammengefaßt: Der Blog ist ausführlich und nachhaltig, doch

Social Media ist Fastfood

Oder wie Claudia von “Tipptrick” es diplomatischer ausformuliert:

Der Nachteil ist, dass dort so viel veröffentlicht wird, dass alle Posts immer weiter nach unten rutschen und auch nicht mehr so gut gefunden werden.

während Hans von den “tages-gedanken” es erotisch auf den Punkt bringt:

Manchmal hat man auch mal Lust auf einen Quicky. Ist ja auch soweit OK. Dann bieten sich Twitter, Google+ und wie sie alle heißen mögen natürlich an

Dass sich Blogs und Social-Media-Kanäle nicht konkurrierend gegenüberstehen müssen, sondern sich zu Synergien ergänzen können, meinen sowohl Claudia

In der Regel machen Blogger in sozialen Netzwerken Werbung für ihre Blogs und posten nach Veröffentlichung eines neuen Artikels.

als auch die Kollegen von “Lecturio“:

Bei Lecturio werden beide Formen gemixt: Blogbeiträge werden über Facebook beworben und verlinkt.

Hans drückt es klassenkämpferisch aus :) :

“Gemeinsam ist man stark”.

Einen etwas rigideren, aber lesenswerten Beitrag hat Peter von nerd-o-mania eingeliefert, der dem Bild von friedlicher Koexistenz einen sarkastischen Reality-Check verpaßt, dem ich mich gedanklich verbunden fühle. Die Quintessenz lautet: Bloggen macht Arbeit. Bloglesen macht aber auch Arbeit – und die scheut ein Großteil des potentiellen Publikums, was es dem Blogger wegen ausbleibender Feedbacks auch nicht leichter macht.

Natürlich sind wir alle Blogger und darum nicht ganz wertungsneutral, wenn es um die Bloggerei geht, aber so optimistisch wie Alex von “wpzweinull” würde ich es nicht sehen:

Ich denke, dass die Blogs locker die nächsten dreissig Jahre überleben werden

Ich bin ja seit den frühen Neunzigern im WWW unterwegs und habe nicht nur die technische, sondern auch die intellektuelle Entwicklung im Netz miterlebt… Nein, ich behaupte, in 30 Jahren bloggt niemand mehr. (Ich darf das behaupten, 2044 bin ich Humus und kann für meine Aussage nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden…) – weil es niemand mehr liest.

Ich bin ziemlich sicher, dass der Trend zu leichtverdaulichen und schnell vergessenen Nachrichtenströmen anhält. Einfach aus Bequemlichkeit. Firmen, die jetzt erst auf den Trichter der Bloggerei kommen, sind eigentlich schon um Etliches zu spät dran. Natürlich wird insbesondere im Wirtschaftssektor der Blog für ausführliche Information zu Produkten und Leistungen seinen Bestand haben, allerdings könnte man dafür auch einfach HTML-Code zusammenschreiben, “Blogs” haben viele Firmen imho doch nur, weil der Praktikant sich mit WordPress oder Joomla auskennt.
Im Moment erleben wir, so scheint es, eine Art Übergangsphase. Die ersten Blogger bloggen nicht mehr in herkömmlichen Blogs, sondern verlagern das Bloggen zu Facebook & Co. – nicht nur einen Teaser, sondern ganze Beiträge. Unabhängig von der Halbwertszeit der Beiträge scheinen sie doch dort ihre Leser besser abholen zu können.
Das wird sich ausweiten, denke ich und weitere Social-Media-Kanäle werden die Möglichkeit einräumen, unter ihren Fittichen zu bloggen. Ich sehe also persönlich einigermaßen schwarz für die Zukunft der Bloggerei, auch weil der Begriff mehr und mehr mit Werbung und Spam besetzt wird. Das nervt nicht nur mich (siehe hier), sondern auch Peter:

Nicht vergessen sollte man auch, dass das Niveau der Blogs verwässert wird durch die ganzen “Tante Trudes Produkttest-Blogs”, die als Auftragsblogger für Hallimash und Co. halbgaren Quark über Dinge die keiner braucht, schreiben. Als Einführung irgend einen dümmlichen Zweizeiler und dann eine Review in höchsten Tönen, die selbst Münchhausen die Schamesröte ins Gesicht treiben würde, zu einem Schrott-Produkt, das auf Fotos schon aussieht als würde es sein technisches Leben bereits aushauchen, wenn man versucht es aus der Verpackung zu pfriemeln.

Der Blog ist tod, es lebe der Blog – Danke fürs Mitmachen und Danke fürs Lesen. Ich freue mich auf weitere Wortmeldungen im Kommentarbereich.

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Die Bloggerseuche – sind wir nicht alle ein bischen blogga?

Blogger – das war mal der Begriff für Menschen, die ihre Meinung oder ihre Erlebnisse in Regelmäßigkeit der Netzgemeinde zur Verfügung stellten, der (das) Blog war das passende Werkzeug. Eine verschworene Gemeinschaft, oft politisch motiviert, die Einheitsmedien und ihre Einheitsmeldungen zu überbrücken und den Leser ungefilterten Zugang zu den verschiedensten Aspekten des Weltgeschehens zu gewähren. Blogs waren lesenswert für jene, die gern den einen oder anderen Blick üer den eigenen Tellerrand riskierten, oft intellektuell angehaucht und wenn schon nicht immer mit Wissen, dann zumindest mit Meinung geschrieben. Kurz – Blogs waren Information und Blogger die Robin-Hoods des Informationszeitalters.

Doch dann zeigte sich in mittelgrauer Vorzeit, dass unser aller Suchmaschine offenbar die Beiträge von Blogs recht weit vorn in den Suchergebnissen zeigt. Sicher nicht mit der Absicht, den anderen, damals üblichen statischen HTML-Seiten zu schaden, sondern mit der Erkenntnis des beschränkten Suchalgoritmus, dass Blogs ja stets aktuell und damit findenswert sind und der gewöhnliche Googler ja auch stets die neuesten Meldungen lesen möchte. Das erkannten natürlich auch ganz schnell jene Leute, die damals SEO betrieben und mit seinerzeit recht einfachen Mitteln Internetpräsenzen in den Suchergebnissen nach vorn pushen konnten: Der Blog wandelte sich vom Werkzeug der Informanten zum Werkzeug des Teufels Suchmaschinenoptimierers. Jeder Mist, der über Werbeklicks Geld einspielen sollte, wurde nun mittels eines Content Management Systems (vereinfacht: Blogsoftware) veröffentlicht, um vorn in Googles Ergebnissen zu erscheinen und Klicker anzulocken. Und plötzlich waren alle möglichen Licht- und dunklen Gestalten BLOGGER.

Das Ergebnis der Blog- und Bloggerinflation ist heute, dass wahrgenommen jede Website, und sei sie noch so klein und sinnbefreit auf fetten Blog-Scripten aufgesetzt ist. Und ebenso jedwede Möglichkeit, den Menschen Werbung unterzujubeln. Der Blog als Informationsmedium spaltete sich in unzählige Unterbloggattungen auf, deren überwiegende Anzahl dem Kohlescheffeln auf die eine oder andere Art dient. Damit läßt sich ja durchaus leben und umgehen, aber das Problem ist, dass sich nun tatsächlich jeder bezahlte Lippenstifttester als Blogger bezeichnet und die einschlägigen Treffpunkte für Blogger geflutet sind mit Beautyblogs, Testblogs und provisionsbehafteten “Vergleichs” – Blogs – dem Blogger vom alten Schlag bleibt nur die Flucht ob der Verdrängung und der schleichende Untergang in der Isolation – denn neue Netzbenutzer suchen und besuchen seinen Blog nicht mehr – der Begriff ist bei ihnen mit “Werbeplattform” oder Spam assoziiert und nicht mit freier Information. Noch gibt es Leuchttürme enthusiastischer Informationsverbreiter, doch ihre Sichtbarkeit schwindet für eine Generation, die Suchmaschinen nicht mehr bedienen kann und Webadressen ins Googleformular tippt… Der deutsche Linkgeiz gibt den letzten echten Blogs dann den Rest, denn verlinkt wird nach PageRank (2014!) und “Sichtbarkeitsindex”, nicht nach Informationsgehalt.

Vielleicht sollte der eine oder andere, der etwas zu sagen hat, wieder auf die guten alten statischen HTML-Seiten zurückgreifen, könnte ja sein, dass Googles Algoritmus darüber so erschrickt, dass er diesen Fund als besonders wertvoll einstuft und weit vorn listet… Wer weiß das schon? Immerhin kann Google sicher sein, dass es sich bei solch einer Entdeckung um kein Spamblog handelt :)

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Gelüftet: das Geheimnis, ohne Werbung mit Blogs Geld zu verdienen

Ein Süßes Geheimnis von Adolf Hering, 1892, bearbeitetLetzten Monat ging ein Raunen durch das Netz – Die Kollegen der Online-Zeitschrift Internethandel kündigten in einem spannend aufgezogenen Artikel an, eines der bestgehütetsten Geheimnisse zum Geldverdienen für Blogger zu lüften. Andere Blogs reagierten und verbreiteten die Meldung.

Viel besser, als sich die Seiten mit Werbung voll zu kleistern, vergeßt Adsense und Affiliate – nur schreiben und dafür Kohle bekommen – so der erwartungsvolle O-Ton. Kaufen müßte man die aktuelle Ausgabe natürlich, um an den geheimen Tipp zu gelangen :)

Nun, ich habe sie nicht gekauft und mich auf meine Fähigkeiten verlassen, unser aller Suchmaschine zu bedienen. Nach ungefähr 2 Minuten war ich auf der richtigen Spur, und zwar über eine entsprechende Berichterstattung von Inveteq, die so nett waren, auf einen 1958 gegründeten Verein hin zu weisen…

Der Rest war natürlich schnell enthüllt – die geheimnisvolle Geldquelle ist die Verwertungsgesellschaft WORT. Und tatsächlich – man kann sich seine Ergüsse im Internet vergüten lassen, es ist unglaublich, aber wahr.

NUR…. Vor den Geldsegen hat der Herr (und auch die VG WORT) den Fleiß gestellt, mal einfach paar Mille abgreifen, ist nicht drin.

Als Allererstes sollte man ein wenig recherchieren, von welchen Summen wir hier überhaupt reden und wie zukunftssicher die ganze Idee ist. Eine erste Idee dazu liefert der Verteilungsplan der VG WORT, welchen Man hier einsehen kann (pdf). Allerdings reicht so ein Verteilerschlüssel natürlich nicht aus, wenn man nicht weiß, was es am Ende zu verteilen gibt :) Doch nichts ist so geheim, dass es nicht auf Wikipedia zu finden wäre – und hier bekommt die anfängliche Euphorie den ersten Dämpfer. Die Ausschüttungen für Online-Autoren sinken drastisch Jahr für Jahr, während im logischen Umkehrschluß die eingereichten Artikel und Ergüsse steigen. Es gibt eben nur einen einzigen Kuchen zu verteilen und je mehr Esser – desto kleiner die Stückchen:

Zwischen 2009 und 2012 hat sich die Einstiegsvergütung von 20 auf 10 Euro halbiert. Einstiegsvergütung heißt: Mindestens 1500 Zugriffe (unique) auf den Text durch Internetnutzer. OK, das wäre noch zu verschmerzen, auf der anderen Seite hat sich aber auch der “Aufstieg” auf die nächstbessere Vergütungsebene gedehnt. Reichten 2009 noch 3000 Zugriffe auf den Text, um von 20 auf 25 Euro zu kommen und bekam man für 10000 Zugriffe sogar 30 Euro, so sieht das Modell 2014 schon ein wenig ernüchternder aus: Ab 7500 Zugriffen (die muß man erst mal erreichen, so als Hobbyblogger) gibts ganze 13 Euro und erst ab 37500 Zugriffen gibts 18 Euro… (Quelle)

Wie man sieht, sind die Hürden sehr sehr hoch. Einerseits ist das natürlich gut, denn es animiert uns Schreiberlinge, wenn wir denn ein wenig Vergütung für unsere Mühen haben möchten, auch Artikel abzuliefern, die von vielen freiwillig und gern gelesen werden. Zumal eine weitere Hürde des Fleißes die erforderliche Mindestlänge der Texte ist. Andererseits ist es eben ein Modell für Autoren und nicht für Gelegenheitsblogger zum schnellen Kohlescheffeln, auch wenn die eine oder andere reißerische Überschrift das Gegenteil suggeriert (…um die 37500 Hits zu schaffen? *grins)

Neu ist die Möglichkeit übrigens auch nicht, nur zwei Klicks weiter habe ich einen Artikel aus 2011 bei den Kollegen von Selbständig im Netz gefunden, der sich mit dem Thema befaßte.

Alles in allem ist es sicher eine Möglichkeit. Für viele Hobbyblogger allerdings ist eine Monetarisierung über Werbung wahrscheinlich effektiver, weil die Reichweite der Artikel fehlt, der Registrierungsprozeß bei der VG WORT in Teilen offline erfolgen muß, die Texte eine entsprechende Mindestlänge besitzen müssen und Zählmechanismen in den Code der Seite integriert werden sollen.

Allen, die es versuchen möchten wünsche ich viel Erfolg. Da ich nicht nur hier, sondern auch anderswo schreibe, habe ich mich nämlich auch schon angemeldet.
laempel
Ach noch etwas wichtiges… Geld gibts nicht gleich, sondern im Folgejahr – und versteuert werden muß es auch.

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Neue Seite für Blogger / innen

Da habe ich vor einigen Tagen doch bei Ebay die wunderschöne Domain vorgestellt.de gefunden. Konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen, da kann man soooo viel damit machen, denn vorzustellen gibt es schließlich immer irgendetwas.

Für ein erstes Projekt habe ich an die Bloggergemeinde gedacht. Eine Seite, wo man sein Blog mal so richtig ausführlich vorstellen kann, um die Leser neugierig zu machen. Nun, gesagt – getan. Ein wenig arbeite ich noch am Feinschliff, aber die wesentliche Funktion, sein Blog vorzustellen (inkl. automatischen Screenshot) läuft. Die ersten neugierigen Interessenten sind auch schon zu Besuch gewesen – leider verwechselten sie das Konzept der Seite mit einem einfachen Webkatalog und haben entsprechend das Potential einer publikumswirksamen Blogbeschreibung nicht ausgenutzt (sondern den üblichen Beschreibungsdreizeiler hinterlassen..) – ist kein Beinbruch und bleibt so stehen – aber wenn ich über diesen Beitrag den einen oder die andere vielleicht neugierig auf die Seite machen konnte, würde ich mich über ein wenig mehr “Fleisch” um den Backlink (den ihr natürlich NoFollow bekommt) herum sehr freuen.

Schaut es Euch einfach mal an, vielleicht mögt ihr ja mitmachen. Natürlich setzt auch dieses Projekt in seiner Kommentarfunktion auf Commentluv :)

http://blogs.vorgestellt.de

 

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Commentluv – jetzt auch auf dem Katzenkacke! – Blog

Ich habe ja vor einigen Tagen in diesem Beitrag schon einmal meine Begeisterung für das Commentluv-Plugin zum Ausdruck gebracht. Nur war das K!-Blog seinerzeit noch auf blogspot gehostet. Nun, nachdem ich auf WordPress migriert habe, war die Installation von Commentluv die logische Folge. leider ist dieses Plugin im deutschsprachigen Raum sehr wenig verbreitet, so dass ich für die Fans eine eigene Seite integriert habe, auf denne ich einerseits mir bekannte Blogs mit Commentluv aufliste und sich andererseits Blogger, die dieses Plugin einsetzen, ebenda für einen Eintrag in die Liste verewigen können.
Ausgenommen sind, wie so oft, Blogs mit pornografischem oder extremistischen Inhalten.
ich würde mich freuen, wenn wir die deutschsprachige Commentluv-Liste auf diese Weise noch ein wenig erweitern könnten.

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Das Katzenkacke-Blog ist umgezogen…

…wie man unschwer erkennen kann. Bislang bei blogspot.com gehostet, waren mir die Einschränkungen dieser Plattform irgendwann doch zuviel – nämlich heute. Aus diesem Grund habe ich das Blogger-Blog auf ein WordPress mit eigener Domain migriert. Die Anleitung dazu folgt in Kürze auf diesen Seiten, denn die verschiedenen Verfahrensweisen, die im Internet zum Thema zu finden sind, haben eine Stolperfalle – sie beziehen sich auf die alte Admin-Oberfläche von Blogspot. Schaun mer mal, was Tante Google nun mit dem umgezogenen Blog so veranstaltet. Es stellen sich Fragen, wie:

Wird der Linkjuice vererbt? Der PR?
Arbeitet das Plugin zu WordPress tatsächlich, wie ein waschechter 301-Redirect?
Bleibt das Ranking bestehen?
Zählen die bislang auf blogspot eingehenden Links?

In wenigen Wochen wissen wir mehr :)

Natürlich ist der Blog weiterhin DoFollow – Ehrensache.

1. Update: 03.06.14: katzenkacke.blogspot.de rankt nicht mehr auf Seite 1 bzw 2 in den Serps, stattdessen ist die neue Domain mit 2 Treffern auf Seite 2 gerutscht. Keyword: Katzenkacke, weils so schön ist :)

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Aus gegebenen Anlaß…

… eine kurze Zwischenbemerkung:

Ich freue mich sehr über Kommentare. Ich habe auch nichts gegen Leute, die sich einen Backlink setzen – im Gegenteil, dafür habe ich das Blog auf DoFollow konfiguriert – aber ich schaue genau, wohin die Links führen, die da so unter den Kommentatorennamen schlummern.

Und weil ich ein toleranter Mensch bin, oder mich jedenfalls dafür halte, geht auch recht viel, was ich als Linkziel passieren lasse.

Ich schreibs mal deutlich, welche noch so brillianten Comments ich nicht freischalte:

  • Links zu Hardcore-Erotik
  • Links zu politisch extremen Gedankengut, egal ob rechts oder links (Ich habe nichts gegen konservativ oder progressiv, aber Extremismus ist mir zuwider
  • Links zu illegalen Downloadseiten
  • und wie aktuell geschehen: Links zu Waffengeschäften

Ich kann hier bei Blogspot die Links unter den Namen nicht separat entfernen, darum bleibt mir nur, den ganzen Comment zu canceln. Sorry, folks…

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DoFollow – das Nonplusultra?

Seit der Einführung des NoFollow-Attributes durch Google steht die Webmasterwelt auf dem Kopf. Kämpfte man bislang um Links, um wahrgenommen zu werden, geht es seither zusätzlich darum, möglichst keine vermeintlich wertlosen NoFollow-Links zu erhalten.

Bildquelle: http://www.thoughtmechanics.com/whats-the-big-deal-with-the-nofollow-tag-anyway/

Nun, im Großen und Ganzen reihe ich mich da durchaus mit meinen Webseiten in die Schlange der DoFollow-Verfechter ein. Bei Blogs – wie diesem – ist es mir aber völlig Banane, denn hier möchte ich keine Werbeklicker oder Kunden generieren, sondern Leser meiner aktuellen Ergüsse. Und wo bekomme ich die her? Von Google? Ja, ähm… kaum…
Die meisten Besucher hier kommen von irgendwelchen DoFollow-Listen. Sie kommen nicht, um meine Beiträge zu lesen, sie kommen nicht, um zu diskutieren – sie kommen, um einen Backlink zu droppen. OK, habe ich nichts dagegen, wenn es nicht zu spammy wirkt.

Für Leser – die Zielgruppe, die ich ansprechen möchte, sorgt eine ganz andere Erfindung:

Bildquelle: http://www.pc-zu-hause.de/blogs-mit-commentluv-der-uebersicht/

Blogs mit dieser Technik (ersichtlich am “CommentLuv”-Badge unter dem Kommentareingabefeld) geben nicht nur Deinen Kommentar wieder, sondern widerspiegeln auch einen Deiner letzten Beiträge im eigenen Blog unter dem Comment. Am sinnvollsten wählt man dazu natürlich einen thematisch passenden aus, denn das macht Leser neugierig (hoffentlich :) ) – und ein  solcher Leser ist mir allemal lieber,  als ein anonymer Linkdropper, der im besten Fall auch noch den Namen “Kredite vergleichen” trägt…
Ab sofort kommentiere ich also auch gern auf NoFollow-Blogs, sofern sie CommentLuv einsetzen.
Wobei ich jetzt gar nicht sicher bin, ob CommentLuv automatisch DoFollow generiert…

Was haltet Ihr von der Theorie, dass diese Funktion für Leser viel wichtiger ist, als das Anbieten von DoFollow?

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