Neuer Vermittlungsgutschein AVGS ab April

Wie im Blog bereits vor einigen Tagen erwähnt, wird der alte Vermittlungsgutschein ab 01.04.2012 vom sogenannten AVGS abgelöst.
Anhand einer Pressemitteilung des RdA-Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern habe ich mit Erlaubnis seines Vorsitzenden Dirk Wanka dieselbe auf Grund ihrer leicht verständlichen Form auf einer separaten Seite aufgearbeitet.

Bitte lesen Sie hier: http://www.avgs.biz

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Friedrich Merz…

…verdammt… da wollte ich einen Post über das mögliche Comeback von Bierdeckel-Merz schreiben, aber kaum einen Tag nach seinem kurzen Aufblitzen in den Medien für gefühlte 5 Minuten ist die nationale Schreiberschaft schon wieder zum Tagesgeschehen übergegangen… Kein Mitleid mit den berufstätigen Feierabendbloggern, was? Menno

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Linktauschskript linkex.dk – Problem mit Umlauten gelöst.

Viele Webmaster nutzen das frei erhältliche PHP-Script LinkEx, eine zugegeben nicht ganz elegante, aber kostenlose Möglichkeit, seinen Linktausch zu automatisieren.

Ich habe es heute auf einem anderen Blog eingesetzt und stellte mit Entsetzen fest, daß sämliche Umlaute, die zum Beispiel in Linkbeschreibungen vorkommen, mit seltsamen Zeichen maskiert waren. Die Lösung fand ich nach einigem Suchen im zugehörigen Forum, allerdings bezogen auf Sonderbuchstaben aus Osteuropa.

Kurzerhand probiert und auch unsere Ööös und Üüüs werden korrekt dargestellt.

Für jene, die des Englischen nicht mächtig sind, hier eine deutsche Übersetzung:

Nimm die index.php in einen Editor und ersetze jedes htmlentities durch _htmlentities, also kurzerhand einen Unterstrich davor (geht auch jedes andere Zeichen).

Dann suche nach der Wortfolge // {{{ Session hijack check

Darüber fügst Du folgenden Code in Dein Dokument ein:

function _htmlentities($str) {
return htmlentities($str, ENT_COMPAT, ‘UTF-8′);
}

*Wenn Du statt dem Unterstrich _ ein anderes Zeichen benutzt hast, mußt Du das natürlich in dem Codeschnipsel hier auch anpassen.

Speichern hochladen und voila – die Umlaute funktionieren.

Quelle: LinkEx-Forum

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blogspot.com –> .de Nachtrag: Der PR ist wieder da

Kurze Randnotiz – nach der Umstellung des blogspot-Systems auf die automatische TLD des aufrufenden Landes, in meinem Falle also nach blogspot.de, ist nun der Pagerank in der Anzeige wieder auf seinen ursprünglichen Wert gegangen. Bei den Unterseiten hat sich noch nichts getan, aber das ist wohl nur eine Zeitfrage.

Natürlich ist der PR völlig Banane (zwei Finger hinter dem Rücken kreuz) – aber für mich selber ist er ne Wertschätzung, daß Google meine Seite wahrgenommen hat.

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Aus blogspot.com wird blogspot.de – Ungefragt!

Die Blog-Plattform blogspot.com hat eine von vielen noch unbemerkte Änderung bei der URL der gehosteten Blogs getätigt.

Um Zensurmaßnahmen in Blogs (schlimm genug!) demnächst auf einzelne Länder beschränken zu können, läuft beim Aufruf eines Blogs mit der gewohnten Adressierung xxxxx.blogspot.com eine automatische Weiterleitung anhand des Standortes der aufrufenden Seite – in unserem Fall steht im Browser wie von Geisterhand: katzenkacke.blogspot.DE.

Was für ein Unsinn – alle eingehenden Links, die auf die bisherige Version .com zeigten sind damit zunächst erstmal für’n Allerwertesten, wir dürfen nun nicht nur bei Null anfangen, sondern müssen die zu sammelnden Backlinks wohl auch noch den eventuellen Aufenthaltsländern potentieller Leser anpassen. Also wenn ich in Österreich gelesen werden will, brauche ich dann paar Links auf xxxxx.blogspot.at, damit die Schweizer auch was lesen können und meine Seite in den SERPs finden, nehmen wir auch noch paar Links auf xxxxx.blogspot.ch und für die deutschprachige Leserschaft in USA versuche ich weiterhin Verlinkungen auf xxxxx.blogspot.com zu bekommen?

Na wenn das mal nicht der Anfang der weiter unten beschrieben Absicht ist, überoptimierte Seiten in Zukunft schlechter ranken zu lassen, schließlich wird viel SEO-Arbeit mit den kostenlosen Freeblogs betrieben…

Tja, was tun jetzt? Neue Links auf die *.de setzen lassen? Bestehende Links auf die *.de umschreiben? Oder alles weiterhin auf die *com? und was ist mit der *.at usw?
Und wie wird die Weiterleitung auf die Länder-TLD bewerkstelligt?

Erreichbar ist die Seite natürlich immer, das ist nicht das Problem. Außer vielleicht in Ländern, wo Katzenkacke nicht erlaubt ist :)))

Übrigens, wenn man /ncr an die *.com-URL anhängt, bekommt man auch in Deutschland die *.com-Version angezeigt. Mal unter uns Pastorentöchtern: Was soll eine Zensur, wenn bald jeder Chinese oder Iraner weiß, wie er durch 3 einfache Buchstaben selbige leicht umgehen kann? Hier zum Test: Katzenkacke als *.com

Siehe auch:

http://www.zeit.de/digital/internet/2012-02/google-blogger-domain-umleitung-zensur

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Matt Cutts kündigt Abstrafung überoptimierter Webseiten an.

Google’s “Webspam-Verantwortlicher” Matt Cutts hat angekündigt, überoptimierte Seiten, die offensichtlich nur zum Zweck des besseren Rankings bei mäßigem Inhalt erstellt wurden, in Zukunft mit einer “Penalty” zu belegen, also in den Suchergebnissen nach hinten zu verschieben.
Google reagiert damit (reichlich spät) auf die Tatsache, daß gute Inhalte von wenig SEO-erfahrenen Webmastern gegenüber Spamseiten (Landingpages, MFA, Affili, Spamblogs als Linkgeber usw.), die von SEOs auf gute Sichtbarkeit in den Suchergebnissen optimiert wurden, oft das Nachsehen hatten.

Jeder von uns kennt das Problem, daß oftmals die Hälfte der auf Seite 1 angezeigten Ergebnisse keinen Informationswert für den Suchenden hat.

Die Frage ist allerdings, wie diese Einstufung in gute und schlechte Seiten automatisiert vonstatten gehen soll, ohne Kollateralschäden zu verursachen.

Als Merkmal für überoptimierte Seiten nennt er “zu viele Keywords auf einer Seite” – ok, das läßt sich sicher maschinell nachvollziehen – aber auch zu viele mit anderen Seiten ausgetauschte Links – und das geht mir nicht wirklich ein. Was sind zu viele mit anderen Seiten ausgetauschte Links? Die wirklichen SEO-Manufakturen tauschen doch schon lange nicht mehr reziprok, sondern optimieren mit “one-Way-Links”, während ausgetauschte Links eigentlich eher ein Merkmal organischen Linkaufbaus sind, weil sich befreundete Webmaster schon seit Anbeginn des WWW untereinander verlinken und empfehlen.
Hier hilft wahrscheinlich nur warten und schauen, was passiert, bzw. wie Google seine Ankündigung umsetzt. In wenigen Wochen soll es soweit sein.

Ihr dürft mir trotzdem einen Link geben, ich glaube nicht, daß Katzenkacke! dadurch überoptimiert wird :)))

Hier die Quellen:

http://searchengineland.com/too-much-seo-google%E2%80%99s-working-on-an-%E2%80%9Cover-optimization%E2%80%9D-penalty-for-that-115627

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-koennte-ueberoptimierte-Sites-zurueckstufen-1474281.html

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selfmade PR5 Backlink

In den Tiefen des englischsprachigen WWW bin ich heute morgen über eine Idee gestolpert, wie man sich mit 5 Minuten Arbeit und etwas Geduld einen 5er dofollow BL bauen kann. Es ist eigentlich sehr einfach:

Eine Anmeldung beim Open-Source-Twitter-Mitbewerber identi.ca. Schon beim Anmelden kann man auf der Profilseite seinen Home-Link hinterlegen, der ist dofollow.

Wenn man sich jetzt verschiedene Profile von Mitgliedern anschaut, haben etliche 4er oder 5er PR -> Also folgen wir denen mal eben, besonders denen, die hohen PR haben, aber wenige Follower, denn dann gibts den internen follow-Link von seinem Profil in Dein Profil.

Mach das mit genügend Leuten und mit ein wenig Glück spendet Google beim nächsten Update auch Deinem Profil ein wenig Grünen Balken – und da Dein Profil ja zu Deiner Homepage dofollow verlinkt, haste Dir mal eben einen schönen Link abgestaubt.

Schmanckerl: In Deinem Profil stehen auch Deine letzten Posts – also poste keywordrelevante Beiträge (Ohne eigene Follower interessierts ja auch keinen) und Dein Backlink wird – tadaa: extrarelevant.

Soweit die freie Übersetzung, der englischsprachigen Anleitung. Ich habs jetzt mal ausprobiert und nach dem nächsten PR-Update schreib ich hier im Blog die Auswertung des Experimentes.

Katzenkacke!-Identi.ca-Profil-Link :)

Quelle: http://www.ithinkits.me/seo/create-a-pr5-backlink-in-10-minutes

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Die Jagd nach den EDU-Backlinks

Langsam glaube ich, ich sollte das Blog langsam nicht mehr unter Politikblog führen… Na egal, heute habe ich eine kleine Kostbarkeit aus der Gray-Hat-Ecke. Also zumindest würde ich es dort einstufen. Es geht um die gehypten Backlinks von Webseiten mit den magischen 3 Buchstaben *.edu im Namen. In SEO-Kreisen flüstert man, daß diese Links besonders wertvoll seien, nicht weil sie PR (der ja “offiziell” eh keinen mehr interessiert) vererben, sondern *umschau* *vorbeug* *geheimnisvoll flüster:* TRUST. Wow…

Im Klartext soll es heißen, man glaubt (SEO=Glaube, manchmal Irrglaube), daß Webseiten von Bildungseinrichtungen (nur die bekommen *.edu an die Domain gepappt) von Google einen Vertrauensvorschuß bekommen. Vertrauen darauf, daß nur oberwichtige Informationen auf der Seite stehen. Man munkelt weiterhin, daß dieser *hauch:* TRUST über Links an die verlinkten Seiten weitergegeben wird und diese dann ebenfalls besonders wichtige Informationen beinhalten könnten. Und wir wissen: Wenn Googles Computer denken, daß eine Seite wichtigen Inhalt hat – dann wird sie schön weit vorn angezeigt, falls jemand entsprechenden Inhalt sucht.

Tja, und weil auch Googles Computer dann doch vom Denken noch weit entfernt sind, versucht sich der eine oder andere Webmaster dort als oberwichtig zu präsentieren, indem er sich Links von solchen EDU-Domains besorgt. Der unbedarfte 0815-Webseitenbesitzer läßt sich auch gern mal ein kostenpflichtiges Paket dazu aufschwatzen, ich habe Preise bis 150$ für 3 Links gesehen. Und was noch schlimmer war… Ich habe die 3 Links gesehen! s.u.

Was ist nun daran Grey-Hat-SEO, also Suchmaschinenoptimierung am Rande der Legalität?

Ganz einfach. Wenn Du nicht gerade einen Studenten, Professor oder Admin einer amerikanischen Uni oder eines Colleges kennst, sind Deine Chancen auf einen regulären Backlink niedriger als Null. Wäre ja auch noch schöner, wenn auf der Startseite der Havard-Uni ein Link “Kredite ohne Schufa” stehen würde… Also No Way, dort mit weißer Weste (oder neudeutsch White-Hat) an einen Link zu kommen.

Hacken können wir den Uniwebserver aber auch nicht, das wäre böse, Superblackhat und außerdem im Normalfall unmöglich.

Doch wir haben Hilfe: Wenn Professoren oder Studenten von Webservern keine Ahnung haben, dann setzen die den nach Betriebsanleitung auf, ohne zu wissen, was sie da eigentlich tun. Wenn dann noch Apple ins Spiel kommt, geht gemäß der Apple-Philosophie alles spielend leicht von der Hand. So leicht, daß man doch vor lauter Freude vergißt, das Apfel-Ding nach außen abzudichten. Da werden dann die mitgelieferten Blogs und Wikis kurzerhand von außen nicht nur erreichbar, sondern benutzbar :))) – Deshalb Grey-Hat.

Wir können dort unsere eigenen Inhalte unterbringen, ohne um Erlaubnis zu fragen. Es ist aber auch keiner zum Fragen da und es interessiert auch keinen. Oft sind die Projekte verwaist und keiner kümmert sich mehr drum, es gibt Server, die laufen bereits 4 Jahre, die Studenten sind sicher längst fertig und das kleine Seminarblog läuft vergessen aufm Mini-Mac im Keller des Unirechenzentrums, bis die Festplatte den Weg alles Irdischen geht…

So. Wer sich also seine eigenen EDU-Backlinks bauen will, der muß nicht 150 Dollar bezahlen, sondern BITTE einen Link zu meinem Blog setzen, das wäre ganz lieb.

Hier sind ein paar Adressen, wo ihr selber edu-bloggen könnt. Allerdings solltet ihr resistent gegen Bad Neighbourhood sein, ich bin natürlich nicht der erste, der die Dinger entdeckt (Bis auf eines, hihi, das betrachte ich als Eigentum und lösche alles raus, was ich dort nicht haben will. Das steht aber nicht auf der Liste) – und da sind schon mal Pornobacklinks oder ähnliches Gelumpe mit dabei.

Schön ist, im Gegensatz zu tausenden Kommentaren auf großen Blogs kannst Du beim Apple-System deine eigenen Artikel schreiben und nur Deine Links draufpacken. Nachteil: Jeder kann Dir die Seite löschen oder ändern. Darum nicht für wichtige Projekte nehmen! Und nicht verkaufen – wäre doch schön blöd, wenn Du einen EDU-Link verkaufst und ein gelangweilter Japaner einfach mal die Seite löscht…

So, wie versprochen, hier ein paar Links zum EDU-Bloggen:

Spamblogs

echte *.edu

http://disted.midmich.edu/groups/wag/
http://disted.midmich.edu/groups/bio221summer2008/
http://hopper.macalester.edu/groups/paralleledudev/
http://agnew118.ext.vt.edu/groups/calendar/

*.edu.au

http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10andres2012retextsofthepast/
http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10garniertextsofthepast/
http://web2.ignatius.vic.edu.au/groups/10loyola/
http://web1.lakeillawa-h.schools.nsw.edu.au/groups/hscbiology/
http://library.trinity.wa.edu.au/groups/year10history/

*.edu.my

http://wiki.nexus.edu.my/groups/ssc/
http://wiki.nexus.edu.my/groups/year1/

*.edu.tw

http://digileps.biology.nsysu.edu.tw/groups/2ab84/

Nochmal… Jeder kann alles ändern. Manchmal bekommts der Admin auch mit und schließt das Blog. Und wer über ein jungfräuliches Blog stolpert und sich wundert, daß seine Spam-Artikel gleich wieder gelöscht werden, der ist mir auf den Schlips getreten und hat zufällig mein “Privateigentum” entdeckt *ggg

Happy Spamming.

PS: Die Blogs sind von der Hauptdomain entkoppelt, also nix mit EDU-Linkjuice, TRUST oder Pagerank. Wenn ihr so eine Seite gemacht habt, müßt ihr sie selber befeuern, damit sie wirkt – falls sie überhaupt wirkt. Placebos wirken aber auch irgendwie, oder?

Und noch was – wer ein wenig die Augen auf macht, kann anhand der Links bestimmt noch mehr offene Blogs finden. Wie? Mach Hirn an – es ist soooo einfach :)))))

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Blackhat SEO – Anonym autobloggen mit vollfunktionalem Webspace

Heute begebe ich mich mal auf die dunkle Seite der Macht. Ich bin ja kein Berufs-SEO, das wäre mir viel zu langweilig im täglichen Leben. Aber ich bin auch geizig und damit ich keinen Berufs-SEO engagieren mußte, hab ich in den vergangenen Jahren einiges an Wissen angehäuft, um meine Seiten bei Google vor die der Mitbewerber zu bekommen.

Viele Tricks und Kniffe brauchte ich gar nicht und meine Firmenseiten sind komplett “White-Hat” bearbeitet. Eben mittels der üblichen Verdächtigen, wie Linkaufbau, mal ‘nen Artikel oder separate Keyword-Domains als Landeplätze. Funktioniert bis jetzt hervorragend.

Aber was ist mit dem nebenher aufgesammelten Wissen über die eine oder andere trickreiche Methode, noch das letzte Quentchen Schub für die Webseiten zu generieren, obwohl man damit die Pfade des Kuschel-SEO verläßt? Ich für meinen Teil hab damit weit außerhalb jeder kommerziellen Verwendung einfach einmal herumexperimentiert.

Heute: Autoblogging unerkannt

Autoblogging heiß ja bekanntlich nicht, daß man über Autos bloggt, sondern daß man ein Blog betreibt, welches sich selbst automatisch mit neuem Lesestoff versorgt. Das sorgt für Aktualität (und ggf. für Double Content, aber das ist jetzt mal wurscht) und Google liebt so etwas. Wer also gern bissel Geld verdient, indem die Leser Werbung klicken, der will auch gefunden werden und aktueller Inhalt rankt bei Google nun mal weiter vorn.

Der Satz, daß sich das Blog automatisch mit Inhalt versorgt impliziert natürlich, daß dieser von irgendwem geklaut sein könnte. (Könnte!) Und das ist die Crux der Autoblogs – man sollte sich möglichst nicht erwischen lassen. Also anonym aufsetzen? Ja klar. Es gibt einige Anbieter, wo man sein Blog anonym betreiben kann. Das hier ist auch so einer und prinzipiell läßt sich auch mit blogspot.com autobloggen, aber einfacher ist es doch mit WordPress und seinem FeedWordPress-Plugin, welches sich kurzerhand fremde RSS-Feeds grapscht und als eigene Posts veröffentlicht.

Doof nur, wenn dieses Plugin bei den meisten Anbietern kostenloser WordPress-Installationen nicht funktioniert, weil sie die dafür notwendigen PHP-Funktionen aus Sicherheitsgründen abgestellt haben. Und weil wir ja anonym bleiben wollen, kommt nur so eine kostenlose Version in Frage.

Lange Rede, dünner Sinn: Ich habe einen Anbieter aufgetan, der vollständig anonym Webspace für WordPress zur Verfügung stellt, welcher mit dem Plugin funktioniert. fopen()=On heißt die Zauberformel.

Wer das für eigene Experimente spannend findet, folgt diesem Link und kann sich in wenigen Augenblicken seinen Webspace sichern. Eine anonyme E-Mailadresse sollte man sich aber vorher auch besorgen.

So. Ich sags nochmal und nicht durch die Blume: Contentklau ist illegal und eine Schweinerei, das betrifft auch fremde RSS-Feeds. Dieser Artikel ist für die Bastler gedacht! (Vielleicht könnt ihr ja mit eigenen Feeds oder denen von Freunden autobloggen, das wäre eine legale Anwendung). Wer mit Auto-Blogs an AdSense Klicks verdienen will, fliegt bei Google ganz schnell raus und verliert seinen AdSense-Account auf Lebenszeit. Wer fremde Inhalte ohne Genehmigung weiterverbreitet, (also auch autobloggt), der könnte böse Post vom Rechtsbeistand des Rechteinhabers bekommen. Oder paar auf die Zwölf, wenn sich der Rechteinhaber die Mühe macht, selbst vorbeizukommen. Wenn ihr mit Autoblogging experimentiert, interessiert das niemanden, solange Euer Autoblog geheim ist – also keine URL verbreiten und nicht verlinken oder pingen. Dann mal viel Spaß als Dunkelhut-SEO auf Probe :)

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blogspot.com: Kommentare endgültig dofollow setzen

Ich habe das Katzenkacke! – Blog vor 3 Jahren begonnen. Das erste, was mir auffiel war, daß blogspot.com der neue Mode der nofollow-Verlinkung in den Kommentaren gefolgt war. Das zweite, was ich dann tat, war rumzugoogeln (nicht rumzukugeln!), wie ich diesen Unfug abstellen kann.

Den Tip mit dem Entfernen der “rel=’nofollow’”-Tags unter “HTML bearbeiten” in den Blogeinstellungen habe ich alsbald gefunden, beherzigt und weitergegeben. Schwupps – meine Kommentatoren (waren nicht sooo viele) hatten ihre “Follow-Links” als Belohnung fürs Senf dazugeben.

Doch was sehe ich heute?
Werden diese Kommentare doch tatsächlich wieder nofollow angezeigt. Nanu? Also schnell im Kontrollzentrum den Code überprüft – alles wie immer, kein “rel=’nofollow’” zu finden. Tante Google bemüht und erstmal nichts gefunden außer einigen Leidensgenossen. Nur keine Antworten. Irgendwo in den Tiefen des WWW grub ich dann doch noch den entscheidenden Link aus: Den Nofollow-Mist bekomme ich nur weg, wenn ich ein anderes Template für mein Blog benutze. Und zwar keines, das mir blogspot.com im Kontrollzentrum von sich aus anbietet! Zum Glück gibt es das WWW – schon hatte ich ein einigermaßen passendes Teil gefunden. Doch wie hochladen? Geht auch ganz leicht. Zuerst sichern wir das alte XML-File auf den heimischen Rechner:

Dann wird das neue Design, falls gezippt, entpackt und mit dem Vorlagenhochlader auf den Server gebeamt.

Jetzt natürlich wieder im HTML-Code mit zugeschalteten Widgets die rel=’nofollow’s entfernen und fertsch.

Aber HALT! Was haben wir (und vor allem ich!) vergessen bzw. nicht beachtet? Datensicherung!!! – Das neue Kleid fürs Blog beeinflußt weder die Posts noch die Kommentare. Aaaaaber: Zumindest bei mir waren alle Links fort. Auch die Publicons, die so manches Blogverzeichnis verlangt und die einen spezifischen Einbaucode hatten. Alles futsch. O_o…

Hilfe schaffte mir die Cache-Funktion von Google, da war die alte Seite noch abrufbar und ich konnte mir die entsprechenden Link-Codes kurzerhand aus dem Seitenquelltext herauskopieren. Aber soweit muß es ja nicht erst kommen. Also:

DATEN SICHERN, bevor Ihr Hand an das Template setzt.

In diesem Sinne: Frohes DOFOLLOW-Bloggen!

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