Machtgeilheit essen Demokratie auf

Es ist gelinde gesagt unglaublich, was sich unsere Sozialdemokraten in Thüringen einbilden. Da verkacken sie die Landtagswahl, werden gerade mal drittstärkste Kraft und setzen dann den propagierten Politikwechsel aufs Spiel, weil sie sich dem Wählerwillen, der eine deutliche Stimmenüberzahl für die Linke zeigt, nicht beugen wollen. Keine Stimmen generieren, aber den Chef spielen wollen. Seit wann stellt denn ein Wahlverlierer den Ministerpräsidenten? Es ist ein unschönes Paradoxon im deutschen Wahlrecht, daß unter Umständen eine kleine Partei (und das ist die SPD in diesem Fall) die Klappe am größen aufreißen kann, wenn die Großen keine absolute Mehrheit erringen.

Um an die Regierungsmacht zu kommen, werden die Sozis wohl ein weiteres mal vergessen, für was der Wähler ihnen die Stimme gab und einen Deal mit der CDU aushandeln. Natürlich sind sie dort nur der Juniorpartner und werden kaum eine Chance bekommen, eines ihrer Wahlversprechen umzusetzen, aber egal. Ein weiterer Nagel im Sarg der SPD – meine Meinung.

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